KI revolutioniert Musik: Fachkongress in Babelsberg stellt neue Tools vor!
Am 1. Juli 2026 kündigte die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF den kommenden Fachkongress „AI-Soundscapes – Tools und Innovationen für Musik, Film & Creative Media“ an, der am 11. und 12. September 2026 stattfinden wird. Dieser Kongress wird ein zentrales Forum für die Diskussion über die fortschreitende Integration künstlicher Intelligenz (KI) im Audio-Bereich sein. Die Veranstaltung zielt darauf ab, neue Werkzeuge, veränderte Produktionsprozesse sowie rechtliche und ethische Fragestellungen rund um den Einsatz von KI in den Bereichen Musik, Film und kreativen Medien zu beleuchten.
Die Eröffnungs-Keynote wird von Prof. Dieter Gorny gehalten, der über die Umbrüche in der Musikbranche sprechen wird. Das Programm umfasst internationale Perspektiven von Expertinnen und Experten wie Rania Kim von Portrait XO, Rodrigo Diaz und Dr. Anna Xambó. Zudem sind Workshops und Vorträge von renommierten Fachleuten wie Derek von Krogh, Jovanka von Wilsdorf und Johanna Roth vorgesehen. Durch Panels mit Fachleuten wie Anja Kathmann, Matthias Hornschuh und David Stammer wird der Diskurs über Urheberrecht und kreative Autorschaft vertieft. Insgesamt umfasst das Event mehr als 30 Programmpunkte in parallelen Tracks, darunter Keynotes, Panels, Live-Demonstrationen und ein Konzertprogramm.
Veranstalter und Unterstützung
Organisiert wird der Kongress vom Zentrum Pop, einem Projekt der SPI A&Q gGmbH, in enger Kooperation mit der Popakademie Baden-Württemberg, ImPuls Brandenburg und Pro Musik. Die Veranstaltung erhält Förderungen von der Initiative Musik sowie vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem MWFK und dem MdJD.
Die Vorfreude auf den Kongress ist groß, da er eine wichtige Plattform für Fachleute, Studierende und Interessierte bietet, um die Auswirkungen von KI in kreativen Prozessen und deren Zukunft zu erörtern. Über den Kongress hinaus zeigen aktuelle Entwicklungen in der KI, wie weit die Technologie bereits fortgeschritten ist. Beispielsweise ermöglicht die neueste Variante neuronaler Netze, komplexe Muster in Daten zu analysieren und somit neue musikalische Inhalte zu generieren, indem sie verschiedene Eigenschaften wie Tonhöhe, Lautstärke und Klangfarben kombinieren.
Die Rolle der Künstlichen Intelligenz in der Musik
Die Forschung zu KI begann bereits in den 1960er-Jahren, als das Konzept des mathematischen Neurons entwickelt wurde. In den letzten Jahren hat die Digitalisierung und der Fortschritt in der Speicher- und Netzwerktechnologie dazu beigetragen, dass KI-Tools in der Musikproduktion zunehmend genutzt werden. Das Magenta-Projekt von Google, welches 2016 veröffentlicht wurde, ist ein Meilenstein in der Verwendung von KI in der Musik, wobei die Technologie es ermöglicht, neue Musik zu komponieren und kreative Prozesse zu unterstützen.
Aktuelle Systeme haben die Fähigkeit, nicht nur musikalische Kompositionen zu generieren, sondern auch mit Menschen über Sprache zu kommunizieren. Dazu gehören Entwicklungen im Bereich Voice Cloning, welche das Entfernen von Stimmen oder Instrumenten aus bestehenden Aufnahmen ermöglichen. Die Funktionsweise dieser KI-Systeme basiert auf neuronalen Netzen, die analog zur Funktionsweise des menschlichen Gehirns agieren und dadurch sehr komplexe und subtile Datenanalysen durchführen können.
Mit dem Kongress „AI-Soundscapes“ wird eine wertvolle Gelegenheit geschaffen, um die Schnittstellen zwischen Technologie, Kreativität und Ethik weiter zu erkunden. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Ticketbuchung sind über die offiziellen Kanäle erhältlich. Der Pressekontakt für alle Fragen ist Luise Letsch, die unter den angegebenen Kontaktdaten erreichbar ist.
Für detaillierte Informationen zu den Entwicklungen der KI in der Musik wird auf die Arbeiten von MIZ verwiesen, wo die Geschichte und die aktuellen Trends der Künstlichen Intelligenz in der Kreativbranche umfassend behandelt werden.
