Kiel investiert 150 Millionen Euro in neue Forschungszentren!
Am 2. Juli 2026 zeigt sich die bauliche Modernisierung der medizinischen Forschung und Lehre an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) deutlich fortgeschritten. Die Rohbauten des Hugo Salomon Forschungszentrums sowie des Braak Forschungszentrums für Integrative Systemmedizin (ZISMed) sind bereits errichtet, und der Innenausbau läuft seit dem vergangenen Jahr. Die Gesamtfertigstellung der beiden bedeutenden Forschungszentren ist für den Herbst 2027 geplant, ein ambitioniertes Ziel, das vom GMSH tatkräftig unterstützt wird.
Das Land Schleswig-Holstein investiert rund 150 Millionen Euro in dieses zukunftsweisende Projekt, um ideale Bedingungen für biomedizinische und klinische Forschungen zu schaffen. Diese neuen Einrichtungen werden in enger Verbindung mit dem Quincke Forschungszentrum (QFZ) und dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) stehen. Am 1. Juli 2026 informierte sich die Forschungsministerin Dr. Dorit Stenke über den Baufortschritt, der unter der Leitung von Gabriele Pfründer, GMSH-Geschäftsbereichsleiterin, erfolgt. Pfründer betont die Bedeutung sorgfältiger Planung und rechtssicherer Vergabeverfahren für den Erfolg des Projekts.
Wachstum der Forschungskapazitäten
Die neuen Gebäude, deren Bau von der Ed Züblin AG als Generalunternehmer durchgeführt wird, umfassen insgesamt rund 9.400 Quadratmeter Nutzfläche. Diese Fläche ist unterteilt in den Hugo Salomon Forschungszentrum mit 5.320 Quadratmetern und das Braak Forschungszentrum mit 4.100 Quadratmetern. Beide Gebäude sind als fünfgeschossige Baukörper mit zusätzlich einem Kellergeschoss konzipiert.
Das zentrale Foyer mit einem Konferenzbereich wird beide Forschungszentren miteinander verbinden und den Austausch zwischen Forschung und Lehre fördern. CAU-Vizepräsidentin Prof. Dr. Catherine Cleophas hebt die signifikante Bedeutung dieser Gebäude für die zukünftige Forschung hervor. Der Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Joachim Thiery, sieht in dem Neubau eine erhebliche Verbesserung der Forschungsbedingungen.
Nachhaltigkeit im Fokus
Ein weiteres wichtiges Anliegen der Baumaßnahmen ist die Nachhaltigkeit. Die Gebäude sollen nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) zertifiziert werden, wobei bereits Maßnahmen zur Energieeffizienz und Ressourcenschonung in der Planung berücksichtigt wurden. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf etwa 150 Millionen Euro, wovon 59,6 Millionen Euro für das ZISMed und 90,7 Millionen Euro für das Hugo Salomon Forschungszentrum veranschlagt sind.
Doris Grondke, Stadträtin für Stadtentwicklung und Bauen, hebt die Tragweite dieses Projekts für Kiel als Wissenschaftsstandort hervor. Dieser bedeutende Schritt in der medizinischen Forschung und Lehre wird nicht nur die akademische Gemeinschaft stärken, sondern auch die Stadt Kiel in der Wissenschaftswelt weiter etablieren.
