Am 1. Juli 2026 wurde ein bedeutender Fortschritt für die medizinische Forschung und Lehre an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) markiert. Die Rohbauten der beiden Forschungszentren – das Hugo Salomon Forschungszentrum und das Braak Forschungszentrum für Integrative Systemmedizin (ZISMed) – sind nun vollendet. Dies verkündete die GMSH, die für die Umsetzung verantwortlich ist.

Die Baumaßnahmen sind Teil einer umfangreichen Investition des Landes Schleswig-Holstein in Höhe von rund 150 Millionen Euro. Mit der Errichtung der Forschungszentren wird eine Fläche von circa 9.400 Quadratmetern geschaffen, die Platz für modernste Forschungslabore, Büroflächen, eine Studienambulanz sowie eine Biobank bieten wird. Durch die zentrale Foyer-Anbindung wird ein direkter Zugang zum Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) gewährleistet.

Baufortschritt und Anerkennung von Fachleuten

Ministerpräsident Daniel Günther legte symbolisch den Grundstein für die neuen Gebäude, die als Campus für Forschung und Lehre der Medizinischen Fakultät der CAU fungieren werden. Bei der Grundsteinlegung betonte er die Relevanz dieses Projekts als einen Meilenstein für Schleswig-Holstein, um die Region als internationalen Standort für medizinische Forschung zu stärken, wie die Landesregierung berichtet.

Gabriele Pfründer von der GMSH hob hervor, wie wichtig sorgfältige Planung und rechtssichere Vergabeverfahren in einem solch komplexen Projekt sind. Besonders CAU-Vizepräsidentin Prof. Dr. Catherine Cleophas und Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Joachim Thiery, äußerten sich begeistert über die verbesserten Forschungsbedingungen, die mit den Neubauten einhergehen.

Energieeffizienz und Nachhaltigkeit

Ein wichtiger Aspekt des Projekts ist die angestrebte Zertifizierung nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB), mit dem Ziel, eine Silberzertifizierung zu erreichen. In der Planung sind bereits Maßnahmen zur Energieeffizienz und Ressourcenschonung integriert, was den gesamten Bauprozess zukunftsfähig macht. Der Bauherr ist das Land Schleswig-Holstein, während die GMSH und die Ed Züblin AG als Generalunternehmer fungieren.

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Die beiden fünfgeschossigen Gebäude haben auch ein gemeinsames zentrales Foyer, das als Treffpunkt für Austausch und Kooperation dienen wird. Während das Hugo Salomon Forschungszentrum eine Fläche von 5.320 Quadratmetern umfasst, wird das ZISMed 4.100 Quadratmeter nutzen – beide sollen bis Herbst 2027 fertiggestellt werden.

Dieses ambitionierte Bauvorhaben ist nicht nur ein echtes Highlight in der Stadtentwicklung für Kiel, sondern trägt auch dazu bei, die medizinische Forschung auf ein neues Niveau zu heben. Gleichzeitig beleuchtet es die klare Strategie des Landes, die Wissenschaft und Forschung aktiv zu fördern. Abschließend ist das Projekt ein Paradebeispiel dafür, wie vernetztes und interdisziplinäres Arbeiten gefördert werden kann, um die regionale und internationale Wettbewerbsfähigkeit der Forschung zu sichern.