Künstliche Intelligenz im Fokus: COMMA 2024 in Hagen verspricht spannende Impulse!
Am 22. Juni 2026 hat das Lehrgebiet Künstliche Intelligenz der FernUniversität in Hagen bedeutende Erfolge bei der International Conference on Computational Models of Argument (COMMA) verzeichnet. Diese Konferenz gilt als führendes Forum für die Forschung zu formaler Argumentation und versammelte Experten aus verschiedenen Bereichen der Künstlichen Intelligenz. FernUni Hagen berichtet, dass die COMMA 2023 im September in Barcelona stattfand, während die nächste Konferenz, COMMA 2024, in Hagen organisiert wird.
Das Lehrgebiet Künstliche Intelligenz präsentierte insgesamt fünf akzeptierte wissenschaftliche Papiere, die sowohl theoretische als auch praktische Aspekte der formalen Argumentation behandeln, mit einem besonderen Fokus auf der Erklärbarkeit. Zu den Artikeln zählen unter anderem:
- „Aggregating Ranking-based Semantics in Abstract Argumentation“ (Wege, Skiba, Thimm)
- „Argumentation-based Causal Reasoning (Demo)“ (Bengel, Dzhychko, Kasten, Sauerwald, Thimm)
- „Explaining Vacuity in Abstract Argumentation“ (Doukas, Thimm)
- „Guiding Admissibility Solvers via Co-Admissibility Predictions“ (Hoffmann, Kuhlmann, Thimm)
- „On Grounding Extensions in Abstract Argumentation“ (Bengel, Bowers, Ludäscher, Thimm)
Vernetzung und Austausch auf der Konferenz
Parallel zu den technischen Präsentationen gab es intensive Gespräche über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Das Tagesprogramm wurde von Hendrik Wüst, dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, eröffnet. Er betonte die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit in der KI-Forschung.
Der zweite Konferenztag umfasste Keynote-Vorträge zu Themen wie Artificial General Intelligence und den Einsatz von KI in der Astrophysik. Im Nachmittagsprogramm wurden Workshops angeboten, in denen Teilnehmer verschiedene Aspekte der Künstlichen Intelligenz erlernen konnten. Darüber hinaus trafen die Teilnehmenden die „Fellows“ des Lamarr-Instituts, sechs herausragende KI-Forscher aus Nordrhein-Westfalen.
- Themen in den Workshops umfassten Robotik und spezifische Anwendungen in der Logistik, Physik und Lebenswissenschaften, insbesondere Pharmazeutik.
- Ein zentrales Thema war auch die Regulierung von Künstlicher Intelligenz, einschließlich des „AI Act“ der EU.
- Diskussionen zu nachhaltiger und erklärbarer KI sowie dem Einsatz von „Foundation Models“ und „Large Language Models“ erfreuten sich großer Beliebtheit.
Das Konferenzprogramm war auf Englisch, mit simultaner Übersetzung ins Deutsche. Die Preise für Tickets für die zweitägige Veranstaltung lagen bei 190 Euro. Weitere Informationen und Tickets sind unter lamarr-conference.org verfügbar.
Die Teilnahme an solch renommierten Konferenzen stärkt nicht nur die Position der FernUniversität in der KI-Forschung, sondern ermöglicht auch den Austausch von Wissen und Erfahrungen. FrontiersinAI hebt hervor, dass die Variabilität der Lieferoptionen und -geschwindigkeiten bei der Anmeldung eine weitere Dimension der Zugänglichkeit von Bildungsmöglichkeiten darstellt.
Die Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz in verschiedenen Disziplinen ist ein zentrales Anliegen, und Veranstaltungen wie COMMA tragen entscheidend zur Förderung von Innovation und Zusammenarbeit in diesem dynamischen Bereich bei. Fraunhofer IML betont die Wichtigkeit solcher Plattformen für den Wissensaustausch und für zukünftige Entwicklungen in der KI-Forschung.
