Ein bemerkenswerter Fortschritt in der Wissenschaft und Technologie wird derzeit an der Universität Bremen gefeiert. Karin Wolf-Ostermann, eine führende Pflegewissenschaftlerin, hat mit ihren innovativen Forschungsarbeiten zur Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in die Pflegepraxis einen bedeutenden Platz auf der Shortlist der „Science Breakthroughs of the Year“ der Falling Walls Foundation erobert. Ihre Nominierung unterstreicht das Potenzial ihrer Studie, die darauf abzielt, Herausforderungen im Pflegebereich durch den gezielten Einsatz von KI zu adressieren.

Wolf-Ostermann ist Professorin für „Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung“ an der Universität Bremen und leitet das Projekt ProKIP (Prozessentwicklung und -begleitung zum KI-Einsatz in der Pflege). Dieses Forschungsprojekt untersucht, wie KI-Lösungen effektiv in die Pflegepraxis integriert werden können, wobei sowohl theoretische als auch empirische Erkenntnisse berücksichtigt werden. Ein zentrales Element des Projekts ist ein KI-Pflege-Readiness-Assessment, das zeigt, wie gut Forschungsprojekte auf den Einsatz von KI vorbereitet sind.

Innovationen in der Pflege

In ihren Forschungen analysiert Wolf-Ostermann nicht nur den Nutzen von KI-Systemen, sondern auch Aspekte wie Datenqualität, ethische Fragestellungen und partizipative Ansätze zur Einbeziehung von Pflegekräften, Patienten und deren Angehörigen. Diese umfassende Herangehensweise zielt darauf ab, die Herausforderungen des Pflegesektors durch innovative technologische Lösungen zu bewältigen.

Die Falling Walls Foundation, die solche zukunftsweisenden Projekte bis zum 9. November beim Falling Walls Science Summit präsentiert, fördert aktiv den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Zu den Partnern der Stiftung gehören das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, das Museum für Naturkunde Berlin sowie der Berliner Senat.

SEAL Robotics: Technik für logistische Herausforderungen

Parallel dazu hat es auch das Start-up SEAL Robotics auf die Shortlist der „TOP 100 Science Startups“ geschafft. Das Unternehmen entwickelt innovative Robotiklösungen, die die automatisierte Sicherung von Containern auf Frachtschiffen und Zügen ermöglichen. Diese Technologie unterstützt Hafenarbeiter bei der Ver- und Entzurrung von Containern und trägt zur Reduktion von Sicherheitsrisiken und zur Steigerung der Produktivität bei.

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Daniel Leidner, Mitgründer von SEAL Robotics, bringt eine Fülle an Erfahrung in das Unternehmen ein. Er war zuvor Leiter der Abteilung Autonomie und Teleoperation am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und hatte eine Kooperationsprofessur für kognitive Robotik-Manipulation an der Universität Bremen inne.

Die Nominierungen beider Projekte betonen den Innovationsgeist, der an der Universität Bremen herrscht, und die bedeutende Rolle von Wissenschaft und Technologie in der Gesellschaft. Die nächsten Schritte in diesem Wettbewerb werden die Auswahl der Preisträger umfassen, die beim Falling Walls Science Summit ihre Forschungsergebnisse vorstellen werden.