Am 17. Juni 2026 eröffnet die Ausstellung „Kunst, Geld, Skandal – was von der WestLB übrig bleibt“ im Campusmuseum der Ruhr-Universität. Diese besondere Ausstellung fokussiert sich auf die Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst, die aus 15 Dauerleihgaben besteht. Die Werke stammen von bedeutenden Künstlern, darunter Katharina Grosse, Imi Knoebel, Josef Albers, Sol LeWitt und Thomas Struth. Diese Kunstwerke gehörten einst der Westdeutschen Landesbank (WestLB), die im Jahr 2012 abgewickelt wurde. Die Abwicklung führte zur Aufteilung ihres Kunstbestandes in verschiedene Museen. Dies stellt einen wesentlichen Rahmen für die aktuelle Ausstellung dar, die noch bis zum 22. November 2026 zu sehen ist.

Die Ausstellung ist täglich von Dienstag bis Sonntag, jeweils zwischen 11 und 18 Uhr, geöffnet und der Eintritt ist frei. Sie wurde im Sommersemester 2026 als studentisches Projekt ins Leben gerufen. Ein engagiertes Kuratoren-Team, bestehend aus den Studierenden Tobias Becker, Fatime Dzaferi, Kristina Jurkowski, Philipp Langweg, Marlene Sophie Pott, Melina Smutny, Jana Natalie Swieca und Lea Wittrock, arbeitet unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Alexia Pooth, die die Kunstsammlungen betreut.

Einblicke in die Museale Praxis

Die Ausstellung bietet nicht nur einen Einblick in die Kunstwerke selbst, sondern auch in die museale Praxis der Kunstsammlungen und die Lehrmethoden an der Ruhr-Universität. Die Studierenden setzen sich intensiv mit der Geschichte der WestLB und ihrer Sammlung auseinander, was in den Ausstellungsteilen deutlich wird. Am 16. Juli um 16:15 Uhr findet ein Meet & Talk in den Kunstsammlungen statt. Dort haben Besucher die Möglichkeit, mehr über die Entstehung des Projektes sowie die Sammlungsgeschichte zu erfahren. Die Studierenden werden das Publikum durch die Ausstellung führen und ihre Perspektiven und Erkenntnisse teilen.

Die Verbindung von Kunst und Geld ist ein faszinierendes Thema und die Geschichte der WestLB bietet genug Stoff für eine tiefgehende Auseinandersetzung. Die Studierenden präsentieren ihre Recherchen und Interpretationen auf ansprechende Weise und schaffen so einen Dialog zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Mit diesem Projekt wird der Stellenwert der Kunst im wirtschaftlichen Kontext erlebbar gemacht.

Besucher können sich auf eine abwechslungsreiche und lehrreiche Erfahrung freuen, die sowohl die Kunst als auch die damit verbundenen gesellschaftlichen Fragestellungen beleuchtet. Die Ausstellung „Kunst, Geld, Skandal“ lädt dazu ein, die Verflechtungen zwischen Wirtschaft und Kunstkritik näher zu betrachten und deren Relevanz für die heutige Zeit zu hinterfragen. Weitere Informationen sind auf der Webseite der Kunstsammlung einsehbar.

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