Die erste Mental Health Night an der Universität Passau fand am 25. Juni 2026 im Audimax statt und bietet eine wichtige Plattform zur Information über psychische Gesundheit. Organisiert vom KuWi netzwerk international e.V. und der Arbeitsgruppe für Psychische Gesundheit, wurde die Veranstaltung von Vizepräsidentin Prof. Dr. Bettina Noltenius unterstützt. Von 18:30 bis 21:30 Uhr konnten Studierende und Beschäftigte sich über vielfältige Angebote zur Förderung der psychischen Gesundheit informieren.

Im Rahmen der Veranstaltung umfasste das Programm unter anderem Vorträge zu Themen wie Resilienz im Studium, Stressmanagement und persönliche Erfahrungsberichte über Depressionen. Zudem wurden Schnupper-Sessions zu Yoga und Lachyoga sowie eine gemeinsame Abschlussmeditation angeboten, um den Teilnehmenden Entspannung und Achtsamkeit näherzubringen.

Vielfältige Informationsangebote

Im Audimax-Foyer waren zahlreiche Informationsstände von verschiedenen Organisationen und Initiativen vertreten. Dazu gehörten unter anderem die Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle der Uni Passau, die Beratung für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung sowie die studentische Selbsthilfegruppe. Weiterhin waren auch die Techniker Krankenkasse, Nightline und weitere lokale Einrichtungen präsent, die Unterstützung im Bereich der mentalen Gesundheit anbieten.

Die Hauptziele der Mental Health Night waren die Information über bestehende Unterstützungsangebote sowie der Abbau von Berührungsängsten bezüglich psychischer Gesundheit. Diese Initiative ist besonders relevant, da laut aktuellen Angaben in Deutschland mehr als 25% der Studierenden von depressiven Symptomen berichten, etwa 33% leiden unter Angststörungen, wie dzpg.org hervorhebt. Der neue Forschungsverbund zur psychischen Gesundheit von Studierenden wird außerdem von der Universitätsmedizin Halle geleitet und erhält eine Förderung von rund 730.000 Euro, um Hilfsangebote gezielt anzupassen und weiterzuentwickeln.

Die Veranstaltung wurde trotz der hohen Temperaturen und in Anbetracht paralleler Events gut angenommen. Die Besucher äußerten Zufriedenheit mit den Angeboten, was sich auch in den Rückmeldungen der Ausstellenden und Kooperationspartner widerspiegelte. Prof. Dr. Bettina Noltenius betonte die Bedeutung des Themas „Mental Health“ und den Wunsch, eine breite Öffentlichkeit für diese Thematik zu sensibilisieren.

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Die Mental Health Night 2026 markierte somit einen wichtigen Schritt in der Förderung der psychischen Gesundheit an der Universität Passau und stellt eine wertvolle Ressource für das Wohlbefinden von Studierenden und Beschäftigten dar, indem sie über die bestehenden Unterstützungsangebote informiert und eine offene Ansprache des Themas fördert, wie auch uni-passau.de berichtet. Auch das bevorstehende Forschungsprojekt zur psychischen Gesundheit von Studierenden soll langfristig die Resilienz stärken, Ausbildungsabbrüche reduzieren und die Vorbereitung auf die Arbeitswelt verbessern.