Am 29. Mai 2026 findet in Münster der diesjährige „March for Science“ statt. Organisiert von der Universität Münster, steht die Veranstaltung unter dem Motto „Wissenschaft und Sicherheit“. Wie die Universität Münster berichtet, sind sowohl Angehörige der Universität als auch interessierte Bürger herzlich eingeladen, teilzunehmen.
Der Treffpunkt ist um 11.45 Uhr zwischen den beiden Kavaliershäuschen am Schlossplatz. Um 12 Uhr startet der Demonstrationszug, der über den Domplatz bis zur Stubengasse führt. Die Abschlusskundgebung an der Stubengasse wird voraussichtlich gegen 13.30 Uhr enden. Dort sprechen Vertreter der Wissenschaft, Studierende und Mitglieder der Stadtgesellschaft.
Teilhabe und Verantwortung
Das diesjährige Motto thematisiert die Verantwortung von Wissenschaft und Politik. Prof. Dr. Michael Quante, Prorektor für Internationales, Transfer und Nachhaltigkeit, hebt in seinen Ausführungen die neuen Herausforderungen hervor, die sich aus geopolitischen Veränderungen und rasanten technologischen Entwicklungen ergeben. Er betont, dass Wissenschaft einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit leisten kann, insbesondere durch Forschung und Innovation in Bereichen wie Medizin, künstliche Intelligenz und Gentechnik.
„Es ist notwendig, eine kritische Auseinandersetzung mit den Risiken und dem Missbrauchspotenzial solcher Technologien zu führen“, ergänzt Quante. Dies spricht die zentralen Anliegen der Veranstaltung an, die mit dem Aufruf des Rektorats von mehreren Organisationen unterstützt wird. Dazu gehören der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA), die Stadt Münster, das Wissenschaftsbüro der Stadt sowie die Fachhochschule Münster.
Tradition und Historie des March for Science
Der March for Science hat in Münster bereits eine Tradition. Im Jahr 2018 nahmen rund 500 Menschen an der Demonstration teil. Ursprünglich entstand die Bewegung 2017 als Reaktion auf Angriffe auf wissenschaftliche Fakten und wissenschaftsbasierte Politik. Ziel der Demonstration ist es, den Stellenwert wissenschaftlicher Erkenntnisse in öffentlichen Debatten und politischen Entscheidungen zu betonen. Die MS Aktuell hebt hervor, dass Forschung zur Sicherheit beitragen kann, jedoch auch erhebliche Risiken birgt.
Die Universität Münster und ihre Partner freuen sich auf zahlreiche Teilnehmer, um gemeinsam ein Zeichen für die Bedeutung von Wissenschaft und deren Verantwortung zu setzen.