Vom 15. bis 16. Mai 2026 fand an der Universität Passau das „Joint Seminar on Theological Ethics“ statt. Diese Veranstaltung brachte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus verschiedenen Ländern zusammen, um über wichtige Themen in der theologischen Ethik zu diskutieren.

Teilnehmende Institutionen waren die Universität Innsbruck, die Pontificia Università Gregoriana in Rom und die Universität Passau. Die Vielfalt der anwesenden Experten spiegelte sich auch in den Herkunftsländern der Teilnehmer wider, darunter Indien, Burundi, Nigeria, Ghana, Elfenbeinküste, Frankreich, Malta, Italien, Österreich und Deutschland.

Themen und Vorträge

Im Rahmen des Seminars wurden zahlreiche aktuelle Themen behandelt. Dazu zählten:

  • Moralische Verantwortung und Rezeption von Gaudium et Spes sowie Amoris Laetitia im ghanaischen Kontext
  • Deutung der Bibel als Quelle theologischer Ethik
  • Sozialethische Fragestellungen: Sorge, Anerkennung, Resonanz
  • Katholisches Verständnis von Ethik in pluralistischen Gesellschaften
  • Verbindung von ökologischer und anthropologischer Ganzheitlichkeit
  • Das Konzept eines „Spiritual Capital“ als Grundlage moralischer Entwicklung von Gesellschaften

Diese Themenvielfalt verdeutlicht die Relevanz und die Herausforderungen, mit denen sich die moderne theologische Ethik auseinandersetzt. Prof. Dr. Bernhard Bleyer bekräftigte in diesem Zusammenhang die Internationalität der Perspektiven und die bedeutenden fachwissenschaftlichen Diskursansätze.

Organisation und Ausblick

Die Organisatoren des Seminars waren:

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  • Prof. René Micallef SJ (Rom)
  • Prof. Stefan Hofmann SJ (Innsbruck)
  • Prof. Wilhelm Guggenberger (Innsbruck)
  • Prof. Bernhard Bleyer (Passau)

Die nächste Veranstaltung dieser Art wird im Jahr 2027 in Innsbruck stattfinden, was die kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen den Institutionen bekräftigt und auf die wachsende Bedeutung interdisziplinärer Dialoge im Bereich der theologischen Ethik hinweist.