Die Universität der Künste Berlin (UdK) steht kurz vor der Premiere ihres neuesten Musicals mit dem Titel „Nicht mein Feuer“. Am 8. Mai 2026 feiert die Produktion, die den Wert der Erde und gesellschaftliche Verantwortung thematisiert, Premiere im UNI.T – Theater der UdK Berlin. In der Inszenierung von Regisseur Mathias Noack wird der Zuschauer in eine intensive Auseinandersetzung mit den Themen Umwelt und Klima gezogen, während gleichzeitig persönliche Veränderungen in den Vordergrund rücken. Die Inszenierung verspricht eine Kombination aus ernsten Botschaften und unterhaltsamer Darbietung.

Diese neue Produktion ist Teil des Studiengangs Musical / Show und basiert auf einer Textvorlage von Laura Naumann. Insbesondere widmet sich das Musical den Fragen nach der Machtlosigkeit gegenüber globalen Krisen und feiert zugleich die Lebensfreude. Naumanns Text wird als Abschiedserklärung an die bekannte Welt beschrieben, und die Darsteller thematisieren die Existenz von guter Laune angesichts des Schreckens.

Wichtige Details zur Produktion

  • Premiere: 8. Mai 2026
  • Weitere Vorstellungen: 9., 10., 14. bis 17. Mai, jeweils 19:30 Uhr
  • Ort: UNI.T – Theater der UdK Berlin, Fasanenstraße 1 B, 10623 Berlin
  • Eintrittspreise: 12 Euro, ermäßigt 6 Euro
  • Mitwirkende: Fenna Appold, Felix Bickele, Solen Brice, Anna Höfferer, Elias Raddatz, Katharina Shamiyeh, Michel Wiesinger
  • Musikalische Leitung: Johannes David Wolff
  • Bühne: Eunkyung Jang, Josepha Lhuillier-Sion
  • Kostüme: Lynn Berner, Antonia Staecker
  • Lichtdesign: Miriam Damm

Die UdK Berlin hat 2020 den Klimanotstand ausgerufen, mit dem Ziel, eine klimagerechte und nachhaltige Universität zu etablieren. In diesem Kontext fügt sich die Thematik des Musicals nahtlos ein. Die Uni gehört zu den größten Kunstuniversitäten Europas und organisiert jährlich über 700 Veranstaltungen. Der Präsident der UdK, Prof. Dr. Markus Hilgert, hat die Universität seit dem 1. April 2025 geleitet.udk-berlin.de berichtet, dass die Choreografie von Melissa King stammt, die im Jahr 2025 an die UdK berufen wurde.

Das Theater im Wandel

Die Produktion „Nicht mein Feuer“ fällt in einen größeren Trend innerhalb der deutschen Theaterlandschaft, die zunehmend ökologischen Nachhaltigkeitsfragen in ihren Fokus nimmt. Mit rund 140 öffentlich getragene Theater, 220 Privattheatern und zahlreichen weiteren kulturellen Institutionen setzt sich die Branche intensiv mit den Herausforderungen des Klimawandels auseinander. Die Klimawerkstatt Theater, welche das gestiegene Interesse an Nachhaltigkeit in der darstellenden Kunst aufgreift, war im April 2021 ein wichtiger Schritt in diese Richtung.aktionsnetzwerk-nachhaltigkeit.de hebt hervor, dass diese Veranstaltungen eine Plattform bieten, um über Produktionsbedingungen und Erzählungen im Kontext des Klimawandels zu diskutieren.

Insgesamt reflektiert die UdK Berlin mit ihrer neuen Produktion nicht nur gesellschaftliche Herausforderungen, sondern auch einen bewussten Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Praxis in der Kunst. Die Frage, ob gute Laune im Angesicht globaler Krisen tatsächlich Platz hat, wird in „Nicht mein Feuer“ auf eindringliche Weise behandelt.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren