Neues Führungsduo an der Uni Bamberg: Forschung und Diversität im Fokus!
Am 12. Juni 2026 hat der Universitätsrat der Otto-Friedrich-Universität Bamberg eine wichtige Neubestellung der Vizepräsidenten vorgenommen, die klare Impulse für die zukünftige Ausrichtung der Universität setzen sollen. Der neue Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs wird Prof. Dr. Martin Friesl, der bisherige Transferdekan der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.
Prof. Dr. Stefan Hörmann wurde für eine dritte Amtszeit als Vizepräsident für Lehre und Studierende gewählt. Seine bisherigen Erfolge, einschließlich der Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems der Lehre, sind ein Zeugnis seiner unermüdlichen Arbeit. Bei der Förderung der Attraktivität der Universität will er innovative Ansätze fortsetzen.
Fokus auf Diversität und Innovation
Ein weiterer wichtiger Posten wurde mit der Wahl von Prof. Dr. Sabine Vogt als Vizepräsidentin für Diversität und Internationales besetzt, die bereits seit 2023 in dieser Funktion tätig ist. Ihr Ziel ist es, die Internationalisierung und Diversität an der Universität Bamberg weiter auszubauen. Fraunhofer ISI hebt hervor, dass diverse Teams eine hohe Bedeutung für Forschung und Innovation haben. Analysen belegen, dass eine steigende Diversität der Forschenden direkt die Innovationsfähigkeit erhöht.
Vogt setzt sich zudem für die Förderung internationaler Mobilität und eine diskriminierungssensible Campuskultur ein. Dies steht im Einklang mit den Erkenntnissen von DFG, dass Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion integrale Bestandteile der Forschungsfragen sein müssen.
Amtsübergabe im Oktober und langfristige Pläne
Die neue Universitätsleitung, die am 1. Oktober 2026 ihre Amtsgeschäfte aufnehmen wird, setzt sich aus Universitätspräsident Prof. Dr. Kai Fischbach, der Kanzlerin Dr. Dagmar Steuer-Flieser sowie den neu gewählten Vizepräsidenten zusammen. Sie wird sich mit einem klaren Fokus auf die Forschungsstrategie und die Stärkung der internationalen Sichtbarkeit der Universität auseinandersetzen.
Die bisherigen Vizepräsidenten, insbesondere Prof. Dr. Thomas Saalfeld, der 2027 in den Ruhestand geht, haben bereits beachtliche Erfolge erzielt: Unter Saalfelds Leitung stiegen die eingeworbenen Drittmittel von 36 Millionen Euro im Jahr 2020 auf 45 Millionen Euro im Jahr 2025. Diese positive Entwicklung schafft eine solide Grundlage für die zukünftigen Vizepräsidenten, um neue Schwerpunkte zu setzen.
Die Wahl der neuen Vizepräsidenten stellt somit einen entscheidenden Schritt dar, um die Otto-Friedrich-Universität Bamberg sowohl in Forschungs-, als auch in Diversitätsformaten weiter zu positionieren. Der Fokus auf geschlechtsspezifische Voreingenommenheit, wie von Fraunhofer ISI analysiert, wird in die Forschungsstrategie ebenfalls einfließen müssen, um eine echte Gleichstellung im akademischen Umfeld zu erreichen.
Die Herausforderungen sind groß, aber die neu gewählte Universitätsleitung ist motiviert, durch innovative und diverse Ansätze die Universität Bamberg in eine prosperierende Zukunft zu führen.
