In einer Welt, die zunehmend von geopolitischen Spannungen geprägt ist, stellt sich die Frage nach der Offenheit in der Forschung dringlicher denn je. Am Donnerstag, dem 11. Juni 2026, findet im Lesecafé der Stadtbibliothek Saarbrücken eine bedeutende Veranstaltung statt. Unter dem Titel „Offene Wissenschaft in Gefahr? Forschung in geopolitisch unruhigen Zeiten“ wird die Rolle der Open Science in unsicheren Zeiten erörtert.
Die Veranstaltung startet um 18:30 Uhr und wird in deutscher Sprache abgehalten. Der Veranstaltungsort, der Gustav-Regler-Platz 1 in Saarbrücken, ist barrierefrei zugänglich und bietet somit allen Interessierten die Möglichkeit zur Teilnahme. Der Eintritt ist frei und ein Umtrunk im Anschluss an die Diskussion sorgt für einen informellen Austausch.
Diskussionsthemen und Experten
Im Mittelpunkt der Diskussion stehen mehrere zentrale Themen: die Grenzen der wissenschaftlichen Offenheit, insbesondere in sicherheitsrelevanten Forschungsfeldern, sowie der Erhalt von wissenschaftlicher Zusammenarbeit und Vertrauen unter schwierigen Bedingungen. Diese Themen sind in der aktuellen Zeit von hoher Relevanz und werden von einem ausgewählten Podium erörtert.
Zu den Podiumsgästen gehören:
- Dr. Ulrich Herb von der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek
- Prof. Dr. Karin Jacobs, Vizepräsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und Professorin für Experimentalphysik an der Universität des Saarlandes (UdS)
- Prof. Dr. Antonio Krüger, CEO des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI)
- Prof. Dr. Georg Wenzelburger, Professor für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt auf komparativer Europaforschung an der UdS
Die Moderation übernimmt Julia Lehmann, eine erfahrene Fernsehmoderatorin und Reporterin, die das Gespräch über die Herausforderungen und Chancen der Open Science in der heutigen geopolitischen Landschaft leiten wird.
Veranstaltungsorganisation und Kontakt
Organisiert wird die Veranstaltung von der Universität des Saarlandes in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Saarbrücken. Für Rückfragen stehen die Expertinnen und Experten der Universität zur Verfügung, insbesondere Aline Meiser im Dezernat F: Forschungsmanagement. Sie ist telefonisch unter 0681 302-3849 oder per E-Mail unter open-science@uni-saarland.de erreichbar.
Die Debatte über Wissenschaft und Offenheit in einer unruhigen geopolitischen Lage könnte nicht zeitgemäßer sein. uni-saarland.de wird die zentrale Plattform bieten, um diese wichtigen Themen aufzugreifen und den Austausch zwischen Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit zu fördern.