Vom 11. bis 13. Mai findet an der RPTU in Kaiserslautern die Endrunde des Landeswettbewerbs Physik statt. Rund 20 Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 und 11 nehmen an dieser bedeutenden Veranstaltung teil. Die Hälfte der Teilnehmer tritt in der Endrunde an, die in einem interessanten Rahmen aus Physikseminar und spannenden Workshops stattfindet.
In diesem Jahr erwartet die Teilnehmenden nicht nur die Möglichkeit, ihre eigenen wissenschaftlichen Arbeiten zu präsentieren, sondern auch eine Vielzahl von Laboraktivitäten. Diese umfassen Experimente zur Wellenoptik, Quantentechnologien und zur allgemeinen Physik-Laborarbeit. Die Schüler werden sowohl in der praktischen als auch in der theoretischen Physik auf die Probe gestellt.
Wettbewerbsablauf und Bewertung
Der Wettbewerbsablauf ist umfassend und anspruchsvoll. Zunächst präsentieren die Teilnehmenden eine zuvor erstellte Hausarbeit in einem Kolloquium. Anschließend führen sie zwei separate Experimente im Labor durch, deren Ergebnisse sie auswerten müssen. Die Bewertung erfolgt hierbei auf der Grundlage der Leistungen in den Bereichen Experimentieren, Kolloquium und Hausarbeit, die gleich gewichtet werden. Der Sieger dieses Wettbewerbs wird nicht nur für seine Leistungen geehrt, sondern erhält auch die Einladung zu einem Praktikum im Fachbereich Physik.
Zusätzlich zur Wettbewerbsveranstaltung gibt es ein begleitendes Physikseminar. Dieses bietet allen Teilnehmenden Vorlesungen und Experimente zu Themen wie Quantenphysik und 3D-Mikrodrucken. Auch Problemlösungsstrategien werden thematisiert. Informationen zum Frühstudium Physik (FiPS) und zu verschiedenen Studiengängen wie Physik, Biophysik und TechnoPhysik runden das Angebot ab.
Trägerschaft und Förderer
Der Landeswettbewerb Physik wurde vom Land Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen und wird durch verschiedene Förderer unterstützt. Dazu gehören das Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz, die Heraeus-Stiftung sowie mehrere Forschungsverbünde und Stiftungen. Die DPG, eine der wichtigen Trägerorganisationen, ist ebenfalls an der Durchführung des Wettbewerbs beteiligt und sorgt für einen qualitativ hochwertigen Ablauf.
Der Wettbewerb hat das Ziel, Schülerinnen und Schüler anzuregen, sich mit physikalischen Problemen auseinanderzusetzen, selbstständig zu experimentieren und Lösungen zu finden. Der Wettbewerb ist dreistufig und umfasst die erste Runde von September bis Dezember, gefolgt von der zweiten Runde von Anfang Februar bis Mitte März. Die Bundesrunde findet in der Regel Ende Mai in einer Universitätsstadt statt, wo die besten 30 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland eingeladen werden, sich experimentellen und theoretischen Aufgaben zu stellen.
Für weitere Informationen und Details zum Wettbewerb können Interessierte die Seiten der DPG besuchen und sich mit Anett Fleischhauer in Verbindung setzen, die als Ansprechpartnerin für den Wettbewerb zur Verfügung steht. Sie erreichen sie unter der Telefonnummer 0631 205-5251 oder per E-Mail an anett.fleischhauer@rptu.de.