Die Zukunft der Bildung wird zunehmend durch Künstliche Intelligenz (KI) beeinflusst, und eine herausragende Stimme in diesem Bereich ist Roksana Rybicka. Die Studentin der Viadrina ist eine von nur 15 Studierenden in Deutschland, die für die DigitalChangeMaker-Initiative des Hochschulforums Digitalisierung (HFD) ausgewählt wurde. Am 22. und 23. Juni 2026 wird sie beim University Future Festival in Berlin und Graz über die weitreichenden Auswirkungen von KI im Studienalltag sprechen.

Rybicka hat sich nicht nur für ein Doppelstudium in Jura und Digital Entrepreneurship entschieden, sondern auch ihren ersten PC im Alter von nur 12 Jahren selbst zusammengebaut. Diese frühe Neugier auf Technologie hat sie dazu veranlasst, zwei Unternehmen im Bereich Künstliche Intelligenz zu gründen. Ihre Mission als Digital Changemaker besteht darin, die Perspektive der Studierenden hinsichtlich KI-Nutzung einzubringen und ihnen die nötigen Fähigkeiten zu vermitteln, um selbstständig mit KI umzugehen. So arbeitet sie zusammen mit anderen Digital Changemakern an einem deutschlandweiten Konzept namens AI Change Lab, das darauf abzielt, Studierenden grundlegende Skills im Umgang mit KI näherzubringen.

Kompetenzen für die Zukunft

Die Herausforderungen, die Rybicka sieht, sind vielschichtig. Sie äußert Bedenken, dass KI die menschliche Kreativität und Stimme ersetzen könnte. Umso wichtiger ist es, dass die Studiengänge und Curricula an Hochschulen sich aktiv mit diesen Veränderungen auseinandersetzen. Der HFD thematisiert in seiner aktuellen Publikation „strategie digital“, wie Hochschulen die Nutzung von generativer KI aktiv gestalten können. Rybicka selbst bleibt durch Conferences und Vorträge stets am Puls der Zeit, um den Dialog über KI und ihre Implikationen zu fördern.

Ein zentraler Punkt in der Diskussion um KI in der Bildung ist die Entwicklung der Informationskompetenz. KI-gestützte Werkzeuge wie Suchmaschinen und Sprachassistenten haben den Zugang zu Informationen revolutioniert. Diese Veränderungen betreffen nicht nur Lehr- und Lernmethoden, sondern bringen auch neue Herausforderungen mit sich, wie die Unterscheidung zwischen eigener Leistung und KI-Nutzung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt deshalb Projekte, die darauf abzielen, die Kompetenzen der Studierenden im Umgang mit KI zu stärken und ethische Perspektiven zu diskutieren.

Wider die Vereinheitlichung

Als Schreibtutorin im Zentrum für Lehre und Lernen berät Rybicka ihre Kommilitonen zu Fragen der persönlichen Stimme sowie der ethischen Nutzung von KI. Die Debatte darüber, wie und wann KI in der Bildung eingesetzt werden sollte, ist entscheidend. Wichtige Fragen beziehen sich auf die korrekte Angabe von KI-unterstützten Paraphrasen und die Wahrung von Schreibkompetenzen, die durch den KI-Einsatz gefährdet sein könnten. In der aktuellen Bildungslandschaft ist es unerlässlich, dass die Studierenden lernen, kritisch zu denken und die Techniken der KI selbst zu hinterfragen.

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Roksana Rybicka hat sich klar zum Ziel gesetzt, ihren Master und das Staatsexamen abzulegen und erwägt, in die Wissenschaft zu gehen. Ihre Vision ist es, Studierenden zu helfen, in dieser sich wandelnden Welt die nötigen Orientierung zu finden und einen kompetenten Umgang mit der digitalen Zukunft zu entwickeln.