Die Universität des Saarlandes hat mit dem Beitritt zum Hidden Disabilities Sunflower Netzwerk einen bedeutenden Schritt in Richtung Inklusion gemacht. Sie ist damit die erste deutsche Universität, die sich diesem internationalen Programm anschließt, welches 2016 in Großbritannien ins Leben gerufen wurde. Ziel dieses Programms ist die gezielte Unterstützung von Studierenden, Dozenten und Mitarbeitern, die an nicht sichtbaren Beeinträchtigungen leiden.

Das Symbol der Sonnenblume auf grünem Hintergrund steht als Zeichen für nicht sichtbare Behinderungen, chronische Krankheiten und andere Erkrankungen. Mit seiner Einführung wird versucht, den Unterstützungsbedarf der Betroffenen diskret zu kommunizieren, sodass diese bei Bedarf leichter Hilfe erhalten können. Universitätspräsident Ludger Santen betont die Wichtigkeit einer inklusiven Universitätskultur, die ein respektvolles Miteinander fördert.

Inklusion und Chancengleichheit

Inklusion stellt einen zentralen Bestandteil der modernen Hochschulbildung dar, da sie eine gleichberechtigte Teilhabe aller Mitglieder der Universitätsgemeinschaft ermöglichen soll. Michael Töller, Regional Sales Director Deutschland, unterstreicht, wie essenziell dieses Programm für den Zugang zu Bildung ist. Die Förderung von Vielfalt, Chancengleichheit und Teilhabe ist ein Kernanliegen der Universität des Saarlandes.

Der offizielle Start des Hidden Disabilities Sunflower Programms an der Universität wird am 12. Juni beim „Offenen Campus“ im Rahmen der Diversity Weeks gefeiert. Diese Wochen sind eine Plattform zur Ermutigung und Förderung der Vielfalt innerhalb der Universität, um sicherzustellen, dass niemand aufgrund von Beeinträchtigungen benachteiligt wird.

International anerkanntes Programm

Das Hidden Disabilities Sunflower Programm hat sich international etabliert und ist in über 95 Ländern anerkannt. Es unterstützt nicht nur Bildungseinrichtungen, sondern auch Tausende von Organisationen weltweit, darunter mehr als 340 Flughäfen und 31 Fluggesellschaften. Diese weitreichende Akzeptanz zeigt die Relevanz und Notwendigkeit von unterstützenden Maßnahmen für Menschen mit unsichtbaren Einschränkungen.

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Durch die Teilnahme an diesem Programm setzt die Universität des Saarlandes ein deutliches Zeichen für Inklusion und die Notwendigkeit, das Bewusstsein für nicht sichtbare Beeinträchtigungen zu schärfen. Dieses Engagement wird zweifellos die Erfahrungen von vielen Betroffenen an der Universität positiv beeinflussen.

Universität des Saarlandes berichtet, dass …