In der NV Arena war am 26. September 2026 schnell klar, wohin die Reise geht: Der SKN St. Pölten besiegte die SPG Union Kleinmünchen/BW Linz zuhause mit 4:0. Das Spiel der 8. Runde der ADMIRAL Frauen-Bundesliga begann um 15:00 Uhr.

Vor dem Anpfiff sprach die Tabelle deutlich für die Gastgeberinnen. St. Pölten hatte nach sechs Partien sechs Siege und ein Torverhältnis von 21:2 vorzuweisen, stand auf Platz zwei und war noch ohne Punktverlust. Zuhause waren drei Siege aus drei Spielen sowie 14:1 Tore notiert. Die Linzerinnen gingen nach sieben Runden mit vier Punkten und 4:14 Toren als Neunte in die Partie. Zuletzt hatte Blau-Weiß/Kleinmünchen gegen Austria Wien 0:2 verloren, im bislang letzten direkten Duell setzte sich St. Pölten mit 5:1 durch.

Rukavina eröffnet, St. Pölten gibt den Ton an

In der Anfangsphase hatte St. Pölten mehr Ballbesitz und übernahm die Spielkontrolle. Kleinmünchen/BW Linz stand überwiegend kompakt in der eigenen Hälfte; die Konter der Gäste kamen nicht über die Mittellinie hinaus. Die Gastgeberinnen dominierten die erste Hälfte, erspielten sich mehrere Angriffe und ließen bei den Linzerinnen kaum Torgefahr aufkommen.

In der 32. Minute fiel schließlich das 1:0: Magdalena Rukavina traf mit einem Schuss von der Strafraumkante ins rechte untere Eck. Zur Halbzeit lag St. Pölten verdient vorne.

Für den zweiten Durchgang stellte St. Pölten um. Lisa Ebert, Fanni Nagy und Lara Vadász kamen für Izabela Križaj, Jennifer Klein und Magdalena Rukavina ins Spiel. Bei der SPG ersetzte Linda Kammerer Edina Avdić.

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Ebert und Woelki legen nach

Nach dem Seitenwechsel übernahm St. Pölten erneut die Kontrolle und drängte die Gäste tief in deren Hälfte. Bereits in der 50. Minute erhöhte Lisa Ebert auf 2:0. Jana Niedermayr verlor den Ball an der Torauslinie, Amelie Woelki legte für Ebert auf, die den Angriff abschloss.

Nur sieben Minuten später war Woelki selbst erfolgreich. In der 57. Minute eroberte sie den Ball von Nimmrichter, zog ab und traf ins linke untere Eck – 3:0. Nach einer Stunde galt die Partie als entschieden, doch St. Pölten blieb hungrig und drängte auf weitere Tore.

Auch danach blieb es auf dem Platz geschäftig. In der 56. Minute sah Emira Makalic die gelbe Karte. Isabel Aistleitner scheiterte in der 62. Minute nach einem Zuspiel von rechts an Torhüterin Julia Zangerl. Zwei Minuten später kamen Leonie Müller und Florentine Dorfer für Anika Hofschweiger und Luisa Schubert.

In der 68. Minute wechselte St. Pölten Alma Aagaard und Ľudmila Maťavková für Fanni Vágó und Alba Szuchy ein. Bei der SPG ersetzte Valeria Buric Emily Schimm. Taylor Alexis Shell kam in der 77. Minute für Emira Makalic ins Spiel. Fanni Nagy sah sechs Minuten später die gelbe Karte.

Aagaard setzt den Schlusspunkt

Die Gäste versuchten nun, mit hohen Bällen in die Spitze anzugreifen. St. Pöltens Defensive fing diese Zuspiele jedoch ab, ehe es wirklich gefährlich wurde. In der 86. Minute scheiterte Lisa Ebert nach einem hohen Zuspiel per Volley an Julia Zangerl.

In der Schlussphase verwaltete St. Pölten den Vorsprung mit Ballbesitz. Die Uhr lief herunter, drei Minuten Nachspielzeit wurden angezeigt. Dann kam noch der letzte Treffer: In der 90.+3. Minute erzielte Alma Aagaard per Kopf das 4:0, nachdem Isabel Aistleitner die Ecke hereingebracht hatte.

Damit blieb es beim klaren Heimsieg. Vier Tore, kein Gegentreffer – und ein Nachmittag, an dem St. Pölten die Partie von Beginn an in der Hand hatte.