Die Herausforderungen, vor denen Studierende heute stehen, sind vielfältig und komplex. Leistungsdruck, Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt und die ständige Erreichbarkeit sorgen häufig für eine immense Belastung. In diesem Kontext hat die WHU – Otto Beisheim School of Management das Positive Health & Wellbeing Center ins Leben gerufen, das als Unterstützung für die mentale Gesundheit und persönliche Entwicklung der Studierenden fungiert. Laut WHU – Otto Beisheim School of Management ist das Ziel des Zentrums, eine Anlaufstelle für Studierende zu bieten, die unter Stress, Selbstzweifeln oder Überforderung leiden.

Das Team des Centers besteht aus Anna Davids, Viktoria Gruhn und Dr. Shu Ling Tan und setzt sich intensiv mit häufigen Problemen wie Stressmanagement, Zukunftsängsten und dem weitverbreiteten Impostor-Syndrom auseinander. Letzteres wird nicht nur als individuelles Problem betrachtet. Laut ZWP Online kann es in wettbewerbsorientierten Arbeitsumfeldern zu ungesunden Vergleichen führen, die sowohl Männer als auch Frauen in ihren Fähigkeiten zweifeln lassen. Diese durch die Arbeitskultur geschaffene Unsicherheit erschwert es vielen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

Bedeutung von Wellbeing

Das Positive Health & Wellbeing Center bietet über unverbindliche Gespräche, Coaching, Counseling und Workshops Unterstützung zu verschiedenen Themen an, darunter Stressmanagement und Resilienz. Es gibt zwar ein wachsendes Interesse an diesen Angeboten, dennoch gibt es Hemmungen, Unterstützung zu suchen. Es ist wichtig, dass Studierende verstehen, dass ihr Wohlbefinden eine Grundlage für nachhaltige Leistungsfähigkeit und verantwortungsvolle Führung ist – Fähigkeiten, die in der heutigen Arbeitswelt immer gefragter werden.

Darüber hinaus ist es wichtig, auf die eigene Selbstfürsorge zu achten. Stressbewältigungs- und Entspannungstechniken sind nicht nur hilfreich bei Prüfungsangst und Leistungsdruck, sondern auch zentral für das allgemeine Wohlbefinden. Die Achtsamkeit spielt dabei eine entscheidende Rolle, da sie den Studierenden hilft, ihre Gedanken und Gefühle besser wahrzunehmen und ein Gleichgewicht zwischen den akademischen Anforderungen und dem persönlichen Wohlbefinden zu finden.

Impostor-Syndrom und dessen Auswirkungen

Das Impostor-Syndrom betrifft in der akademischen und beruflichen Welt viele, besonders Frauen und Personen mit Migrationshintergrund. Laut ZWP Online glauben die Betroffenen oft, dass andere ihre Fähigkeiten überschätzen und fürchten, als „Betrüger“ entlarvt zu werden. Ein Umdenken in der Arbeitskultur könnte helfen, diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, indem Vorgesetzte ihre Mitarbeiter dazu ermutigen, mehr Selbstvertrauen zu entwickeln.

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Besonders im Unialltag ist es entscheidend, dass Studierende lernen, auf ihre Körpersignale zu hören. Ein gutes Gespür für persönliche Bedürfnisse und das Setzen von Grenzen sind wichtige Schritte zur Stärkung der eigenen Resilienz. Die Universität Mannheim bietet in diesem Kontext Informationen zu Ansprechpersonen und weiteren Beratungsangeboten für die mentale Gesundheit an, die den Studierenden helfen können, mit den täglichen Herausforderungen besser umzugehen.

Insgesamt ist die Auseinandersetzung mit mentaler Gesundheit in der akademischen Welt unerlässlich, um zukünftige Führungskräfte nicht nur auf ihre fachlichen Qualifikationen, sondern auch auf ihr emotionales und psychisches Wohlbefinden vorzubereiten.