Tag der Lehre 2026 an der UDE: Lehr-Lern-Räume zwischen Campus, Digitalität und Nachhaltigkeit
Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, wurde das Mercatorhaus am Campus Duisburg zum Treffpunkt für alle, die sich an der Universität Duisburg-Essen mit Studium und Lehre beschäftigen. Beim „Tag der Lehre 2026 – Lehr-Lern-Räume: Leben in der bUDE“ ging es um fachlichen Austausch, Reflexion und neue Impulse. Mehr als 80 Lehrende, Studierende und Hochschulangehörige waren dabei.
Auf dem Programm standen Konzepte für Lehr-Lern-Räume in Präsenz ebenso wie digitale und hybride Formate. Auch die studentische Tutorienarbeit wurde vorgestellt und diskutiert. Es war also kein Termin, bei dem nur Folien durchgeklickt wurden: Verschiedene physische und digitale Lehr- und Lernformate kamen auf den Tisch.
Zwei Poster, zwei Funktionen
Anna Savostina nahm in doppelter Funktion teil. Sie vertrat den Lehrstuhl „Sustainability and Innovation in Digital Ecosystems“ der Fakultät für Informatik und zugleich das International Office. Mitgebracht hatte sie zwei Poster: eines zum europäischen Hochschulnetzwerk „Aurora Universities“, das andere zum Masterprogramm „Sustainable Innopreneurship (MSc)“.
Die Präsentation des Masterprogramms übernahm Savostina kurzfristig. Dessen Koordinator Marvin Mathis war kurz vor der Veranstaltung ausgefallen. Improvisation gehört im Hochschulalltag offenbar manchmal einfach dazu.
Das Aurora-Netzwerk eröffnet europäische Kooperations- und Fördermöglichkeiten und umfasst sechs Educational Hubs. Einer davon trägt den Titel „Social Entrepreneurship & Innovation“. Zu den Grundwerten des Netzwerks zählen gemeinsames Lernen sowie die Vermittlung von Entrepreneurship-Kompetenzen und eines entsprechenden Mindsets an Studierende.
Digitale Zukunft, nachhaltige Ideen
Das interdisziplinäre Masterprogramm „Sustainable Innopreneurship (MSc)“ beschäftigt sich mit der konkreten Gestaltung einer digitalen und nachhaltigen Zukunft. Damit passte das Poster unmittelbar zu den Fragen des Tages: Wie müssen Lehr- und Lernräume aussehen, wenn Zusammenarbeit nicht nur im Seminarraum, sondern auch hybrid und digital stattfindet?
Der Prorektor für Studium, Lehre und Bildung, Stefan Rumann, dankte den Teilnehmenden für ihre Beiträge und Diskussionen. Auf dem Foto zur Veranstaltung sind neben Prof. Dr. Stefan Rumann auch Prof. Dr. Barbara König, Anna Savostina, Dr. Sarah Seufert und Luisa Strelow von der Fakultät für Informatik zu sehen. Die Poster sind online einsehbar.
Gerade die Verbindung aus Lehrpraxis, internationaler Vernetzung und nachhaltiger digitaler Entwicklung macht den Duisburger Termin anschlussfähig über den einzelnen Veranstaltungstag hinaus. Für Studierende bedeutet das: Lehr-Lern-Räume sind nicht bloß Räume mit Tischen und Steckdosen, sondern auch Netzwerke, Tutorien, Poster, spontane Vertretungen und Ideen, die irgendwo zwischen Präsenz und Bildschirm weiterlaufen.
