Tragischer Badeunfall: Kieler Student ertrinkt während der Kieler Woche
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) trauert um ihren Studenten Shreyash V. Chikate, der durch einen tragischen Unfall verstorben ist. Wie die Universität in einer offiziellen Mitteilung bekanntgab, kam der 24-Jährige, der ursprünglich aus Indien stammt, im Sommersemester 2026 nach Kiel, um den Masterstudiengang Quantitative Finance zu absolvieren. Die Universität hat ihr tiefstes Mitgefühl an die Familie des Verstorbenen ausgesprochen und einen Spendenaufruf gestartet, um die Familie bei den Überführungskosten und dem Transport persönlicher Gegenstände nach Indien zu unterstützen. Spenden können an den Verein zur Förderung ausländischer Studierender in Kiel e.V. gerichtet werden, wobei die IBAN DE43 2105 0170 0025 0013 30 und der BIC NOLADE21KIE angegeben wurden.
Shreyash V. Chikate war in der Nacht auf Sonntag, dem 26. Juni 2026, in die Kieler Förde gegangen und trat nicht mehr an die Oberfläche. Die Polizei nimmt an, dass er ertrunken ist. Angehörige berichteten, dass der junge Mann mit losen Bekannten unterwegs war und um circa 2 Uhr in der Innenförde baden wollte. Als er nicht wieder auftauchte, alarmierten seine Freunde die Rettungskräfte. Die Suche nach dem vermissten Studenten begann am Sonntagmorgen und wurde durch Feuerwehr, Wasserrettung sowie Wasserschutzpolizei durchgeführt. Leider wurde die Suche um 3.30 Uhr erfolglos abgebrochen.
Funde und Ermittlungen
Am Dienstagvormittag, dem 30. Juni 2026, wurde schließlich eine Leiche im Wasser gefunden. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um die vermisste Person handelt. Nun soll eine Obduktion die genaue Todesursache klären. Zu dem Zeitpunkt des Vorfalls fand an der Kiellinie eine Partyzone der Kieler Woche statt. Der Badesteg, an dem Shreyash V. Chikate ins Wasser ging, befindet sich etwa 700 Meter von den Veranstaltungsflächen entfernt, was die Rahmenbedingungen des Unglücks komplex gestaltet.
Der Verlust von Shreyash V. Chikate hat die Universitätsgemeinschaft schwer getroffen. Das Präsidium sowie der AStA der CAU haben sich öffentlich zur Trauer und Solidarität mit der Familie bekannt. Der Appell, bei der Unterstützung der Hinterbliebenen zu helfen, verdeutlicht die enge Verbindung innerhalb der akademischen Gemeinschaft in Kiel.
