Der Wissenschaftsverbund Vierländerregion Bodensee, allgemein bekannt als W4, hat in den letzten Jahren beeindruckende Fortschritte erzielt. Zwischen 2022 und 2025 konnte der Verband nicht nur 24 hochschulübergreifende Lehrangebote auf die Beine stellen, sondern auch 1.800 Teilnehmer:innen begeistern. So berichtet die Universität Konstanz, dass man in dieser Zeit eine große Bandbreite an Projekten mit der Praxis realisierte.

Was macht der W4 so besonders? In der besagten Förderperiode wurden allein 36 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 3,18 Millionen Euro unterstützt. Die über 50% der Vorhaben hatten direkten Bezug zur Praxis und profitierten von der engen Zusammenarbeit mit 165 Partner:innen aus Unternehmen, Bildungseinrichtungen und der Zivilgesellschaft. Besonders hervorzuheben ist das Projekt „BodenseeLinked“, eine innovative Vernetzungsplattform für Gründer:innen und Start-ups, die die Vernetzung zwischen Hochschulen und der Wirtschaft fördert.

Ein Blick nach vorne

Für das Jahr 2026 plant der W4, seinen Erfolgskurs fortzusetzen: Ein neues Zentrum für Politik- und Gesellschaftsberatung, genannt CUBE, sowie ein Innovationsbeirat werden ins Leben gerufen. Außerdem stehen 2,2 Millionen Euro aus einem neuen Fonds zur Stärkung von Veränderungskompetenzen zur Verfügung. In den kommenden Jahren wird auch die Fortführung der Labs zur Kreislaufwirtschaft, Mobilität und Internet of Things bis Mitte 2027 unter dem Energieschub von insgesamt 11,7 Millionen Euro aus dem EU-Förderprogramm Interreg VI Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein staatfinden.

Diese Labore sind Teil einer umfassenderen Strategie, die darauf abzielt, Lösungen für akute Probleme der Vierländerregion zu entwickeln. Dabei wird auf den Austausch von Wissen und Innovation gesetzt. Sabine Rein, die Vorsitzende des Verbunds, hebt hervor, wie wichtig die grenzüberschreitende Zusammenarbeit für die Region ist. Zusammen mit rund 20.000 Forschenden und 115.000 Studierenden an den 25 Mitgliedshochschulen wird hier an der Zukunft gearbeitet.

Grenzenlose Forschung

Ein weiteres Beispiel für die Erfolge und die Reichweite des W4 zeigt sich in der Trinationalen Lehrer:innenbildung, die an der Pädagogischen Hochschule Weingarten gefördert wird. Markus Rhomberg, Geschäftsführer des W4, betont die Wirksamkeit der Zusammenarbeit und die Möglichkeiten, die sich durch die hohe Nachfrage nach grenzübergreifenden Projekten ergeben.

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Die schönen Neuigkeiten über die Mobilisation europäischer Drittmittel in Höhe von rund 14 Millionen Euro zeugen von einem hohen Interesse und Engagement seitens der Hochschulen. Im Jahr 2024 wurden insgesamt 30 Projekte gefördert, und die Bilanz für die Zukunft verspricht noch mehr: Eine Verdopplung der Projekte und Anträge verdeutlicht die steigende Beliebtheit und Effizienz der Initiative.

Zusammengefasst stärkt der Wissenschaftsverbund Vierländerregion Bodensee nicht nur die Forschung und Lehre, sondern verknüpft auch akademisches Wissen mit praktischen Anforderungen der Gesellschaft. Die umfassenden Förderungen und die Entstehung innovativer Projekte sind klare Indizien dafür, dass die Region auf dem richtigen Weg zu einer erfolgreichen, gemeinschaftlichen Zukunft ist.

Für mehr Informationen kann die Website des W4 aufgerufen werden: Wissenschaftsverbund Vierländerregion Bodensee.