Wasser sauber machen: Potsdamer Forscher im Kampf gegen Schadstoffe!
Am 2. Juli 2026 starten Wissenschaftler der Universität Potsdam ein zukunftsorientiertes Projekt zur Wasseraufbereitung. Unter der Leitung von Prof. Andreas Taubert, einem erfahrenen Chemiker, wird das Projekt „CleanPhotoCat“ in Kooperation mit internationalen Partnern aus Spanien und der Ukraine durchgeführt. Ziel ist es, den Umgang mit organischen Schadstoffen zu verbessern, indem diese durch innovative katalytische Prozesse mithilfe von Licht in unschädliche Produkte wie CO2 und Wasser umgewandelt werden. Dieses Vorhaben wurde durch das Seed-Projekt Forschungsförderung von EDUC-WIDE unterstützt, das darauf abzielt, neue Forschungskooperationen zu fördern und innovative Ideen zu entwickeln.
Die Initiative EDUC-WIDE, Teil des EU-Rahmenprogramms Horizon-Widera, bietet bis zu 60.000 Euro an Förderung für neue Forschungsprojekte über einen Zeitraum von 12 bis 18 Monaten. Prof. Nora Kulak, die ebenfalls an der Universität Potsdam tätig ist, wird an dem Projekt mitarbeiten. Der spanische Kooperationspartner zeigt sich aktiv und engagiert. Prof. Taubert beschreibt die Zusammenarbeit als ein „Blind Date“, da vorherige Bekanntschaften zwischen den Partnern nicht bestanden. Dies eröffnet spannende Möglichkeiten für interdisziplinäre Ansätze in der Forschung.
Forschungsziele und geplante Aktivitäten
Das Projekt „CleanPhotoCat“ umfasst mehrere ambitionierte Ziele. Die Forscher planen, einen Prototyp zu entwickeln und ein besseres Verständnis der Struktureigenschaften der eingesetzten Materialien zu gewinnen. Geplante Aktivitäten umfassen einen Workshop im September und die mögliche Entwicklung eines umfassenden EU-Projekts. Diese Schritte sollen dazu beitragen, die Technologie zur Schadstoffzerstörung weiter voranzutreiben.
In diesem Kontext ist die Förderung und Optimierung der Trinkwasseraufbereitung von zentraler Bedeutung. Das Umweltbundesamt (UBA) hat sich ebenfalls diesem Thema verschrieben. Unter anderem forscht es zur Verbesserung der hygienischen Sicherheit in der Trinkwasseraufbereitung. Eine Minimierung der Umweltbelastung durch verschiedene Aufbereitungsverfahren gehört zu den Zielen der UBA-Forschung.
Technologische Entwicklungen in der Wasseraufbereitung
Die Untersuchungsschwerpunkte des UBA beziehen sich auf verschiedene Verfahren wie Ufer- und Langsamsandfiltration sowie chemikalienfreie natürliche Methoden zur Trinkwasseraufbereitung. Diese Techniken sind entscheidend, um schädliche Stoffe wie Eisen, Mangan, Arsen und Uran aus dem Wasser zu entfernen. In Berlin-Marienfelde betreibt das UBA Modell- und Forschungsanlagen zur Simulation dieser Aufbereitungsverfahren unter realitätsnahen Bedingungen.
Zusätzlich werden innovative Methoden zur Desinfektion und der Betrieb eines Desinfektionsmittelteststands zur Bestimmung der Wirksamkeit von Desinfektionsmitteln erforscht. Das UBA bietet darüber hinaus die Möglichkeit zur Vermietung dieser Testeinrichtungen für interessierte Institutionen.
Die synergistischen Effekte aus Projekten wie „CleanPhotoCat“ und den Bemühungen des Umweltbundesamts zeigen, dass die Herausforderungen der Wasseraufbereitung in Europa ernst genommen werden. Die enge internationale Zusammenarbeit und der Austausch von Wissen sind grundlegende Schritte auf dem Weg zu einer sicheren und nachhaltigen Wasserversorgung für zukünftige Generationen.
Die anhaltenden Bemühungen in der Forschung und Technologie rücken die Wasseraufbereitung als zentrales Element für Umweltschutz und menschliches Wohl in den Fokus. Langfristig sollen die Erkenntnisse aus solchen Projekten dazu beitragen, innovative Lösungen für die Herausforderungen der Wasserqualität und -aufbereitung zu finden. Die Bedeutung von Projekten wie dem von uni-potsdam.de und den Initiativen des umweltbundesamt.de wird mit jedem Schritt in der Forschung deutlicher.
Die Technologie wird zudem entscheidend durch innovative Ansätze wie die in ise.fraunhofer.de beschriebenen Entwicklungen vorangetrieben, die auf die nachhaltige Rückgewinnung kritischer Elemente aus verschiedenen Quellen abstellen.
