Am 10. Juni 2026 bietet die Universität Duisburg-Essen (UDE) eine Vielzahl an spannenden Veranstaltungen rund um die Themen Wassermanagement, Schieflagen im Ruhrgebiet, Migration und Sprache, sowie magnetische Wirbel und Cholesterin in Gefäßzellen. Unter den vielen Programmpunkten sind mehrere Vorträge, die sowohl auf Englisch als auch online stattfinden können. Damit trägt die UDE zur Förderung des interdisziplinären Dialogs bei und ermöglicht den Austausch zu wichtigen Fragestellungen der Gegenwart.UDE berichtet.
Besonders herausragend ist die kommende Fun-Regatta am Samstag, den 13. Juni, die im Duisburger Innenhafen stattfindet. Ab 8:30 Uhr treten verschiedene Teams an, darunter das Team „Luojia & Ruhr“ mit Studierenden der Partneruniversität Wuhan. Auch weitere Teams werden am 14. Juni ab 9 Uhr ihre Runden drehen.
Vorträge und Veranstaltungen
Am Montag, den 15. Juni, wird um 14:15 Uhr Prof. Dr. Ulrich F. Weber einen Vortrag über die Schieflagen und Gebäudehebung durch Bergschäden halten, gefolgt von einem Vortrag über Albert Speer im Dritten Reich. Zudem findet um 19 Uhr das Café Lingua für Sprachübungen statt, welches vom Studierendenwerk Essen-Duisburg organisiert wird.
Der Dienstag, den 16. Juni, bietet unter anderem die Möglichkeit, mehr über Ladungsbewegungen mit Röntgen-Freie-Elektronen-Lasern und die Auswirkungen von sozialen Aspekten auf das individuelle Auftreten zu erfahren. Zudem wird Dr. Marit Westerterp über Cholesterin in Gefäßzellen sprechen.
Am Mittwoch, den 17. Juni, stehen Fragen zu Migration und Sprachlichkeit sowie die Herausforderungen der Wasserversorgung im Ruhrgebiet im Mittelpunkt von Vorträgen. Durch diese Veranstaltungen wird das Bewusstsein für die Komplexität der regionalen Probleme gefördert.
Wassermanagement im Ruhrgebiet
Ein zentraler Aspekt in der Diskussion um Wassermanagement ist die blau-grüne Infrastruktur, die für das Stadtklima und die Naherholung von großer Bedeutung ist. Die Region hat eine spezielle Charakteristik im Wasserhaushalt, die durch den Steinkohlenbergbau geprägt ist. Polderflächen, die aus diesen Bergbausiedlungen entstanden sind, müssen permanent entwässert werden, um den Effekt des Klimawandels und damit einhergehender Extremwetterereignisse zu minimieren.FZN berichtet.
Aktuell führt das Projekt WaterSense eine Grundlagenstudie zu nachhaltigen Wassermanagementstrategien in diesen Polderflächen durch, insbesondere in der Kirchheller Heide in Bottrop. Hier werden jährliche Entwässerungen von bis zu einer Milliarde Kubikmeter Wasser in den Polderflächen des Ruhrgebiets und des linken Niederrheins erforderlich. Ziel ist es, die Potentiale der Polderbewirtschaftung für ein resilienteres Wassermanagement zu identifizieren.
Die Ergebnisse sollen als Basis für einen Antrag auf ein Großprojekt zur Entwicklung strategischer und nachhaltiger Nutzungskonzepte für Polderwasser dienen. Die Förderung erfolgt durch die RAG-Stiftung ab 2024.
Am Freitag, den 19. Juni, sind Studierende und Absolvent:innen eingeladen, an einer digitalen Veranstaltung zur Erkennung eigener Stärken teilzunehmen. Außerdem wird eine Radtour vom Haus Ripshorst zum Nordsternpark organisiert, um den Dialog über nachhaltige Zukunftsgestaltung aktiv zu fördern.