Am 9. Mai 2026 fand das erste WHU Doctoral Forum statt, das die internationale Ausrichtung der akademischen Arbeit an der WHU – Otto Beisheim School of Management unter Beweis stellte. Die Veranstaltung bot eine Plattform für Doktoranden und Professoren, um sich auszutauschen und über aktuelle Forschungsfragen zu diskutieren. Dr. Niklas Meyer berichtete über seinen Wechsel von der WHU zur Vrije Universiteit Amsterdam, wo er die Position des Assistant Professors übernommen hat. Besonders bemerkenswert ist der Beitrag von Lennart Meincke aus den USA, der über seine Forschung am AI Lab der Wharton University sprach und das große Potenzial von Künstlicher Intelligenz für zukünftige Managementansätze verdeutlichte.

Ein essentielles Element des Forums war das Networking-Dinner in Koblenz, das einen intensiven Austausch unter den Teilnehmern förderte. Der zweite Veranstaltungstag konzentrierte sich auf einen offenen Dialog, der durch eine Q&A-Runde mit den Professoren Ralf Fendel, Anna Ressi, Harm Schütt und Victor van Pelt bereichert wurde. Dabei wurden zahlreiche aktuelle Forschungsfragen erörtert.

Forschungsprojekte und Initiativen

Doktorandinnen Annika Hagen und Jun Wang präsentierten ihre Forschungsprojekte in Form von Postern. Zusätzlich stellte Viktoria Gruhn Initiativen zur Förderung der digitalen und mentalen Gesundheit für Promovierende vor, ein Thema, das zunehmend an Bedeutung gewinnt. Das WHU Doctoral Forum ist als regelmäßige Veranstaltung geplant und soll künftig eine feste Institution im akademischen Austausch darstellen.

Das Doktorandenprogramm an der WHU im Bereich Management Accounting und Control bietet eine einzigartige Möglichkeit für junge Wissenschaftler. Im Rahmen dieses Programms lernen die Teilnehmer relevante Themen wie die digitale Transformation des Finanzwesens, nachhaltiges Controlling und agiles Performance Management unter der Leitung erfahrener Professoren, darunter Prof. Dr. Lukas Löhlein, Prof. Dr. Marko Reimer und Prof. Dr. Utz Schäffer. Ein Master-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre, Soziologie, Psychologie, Maschinenbau oder Mathematik ist Voraussetzung für die Bewerbung. Das Programm hat sich als eine der besten seiner Art etabliert, mit einem 2. Platz im CHE-Ranking in Deutschland und einer Platzierung unter den Top fünf in Europa über neun Jahre hinweg.

Internationale Vernetzung

Die WHU ist 1984 gegründet worden und gilt als führende Business School in Deutschland und Europa. Im Rahmen der Doktorandenausbildung haben Promovierende die Möglichkeit, von Praxispartnern und dem WHU Controller Panel zu profitieren, was ihnen wertvolle Einblicke und Verbindungen zu führenden Unternehmen bietet. Die Alumni des Programms arbeiten nun unter anderem bei renommierten Unternehmen wie McKinsey, Volkswagen und Bayer.

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Um die Unterstützung für Promovierende weiter auszubauen, wird das *Marie Skłodowska-Curie Doctoral Networks* (MSCA-DN) Programm ein wichtiger Bestandteil der europäischen Forschungslandschaft sein. Dieses Programm, das Teil von Horizon Europe ist, fördert exzellente Nachwuchsforschende und eröffnet ihnen Karrierechancen. Die nächste Bewerbungsphase beginnt am 28. Mai 2026 und endet am 24. November 2026. Im Rahmen einer Online-Informationsveranstaltung am 1. Juni 2026 erhalten interessierte Wissenschaftler umfassende Informationen zu den Zielen und Kernelementen der MSCA Doctoral Networks.

Die WHU und die TU Dresden arbeiten in diesen Initiativen zusammen, um jungen Forschern die bestmögliche Ausbildung zu bieten und deren Innovationsfähigkeit zu stärken. Der akademische Austausch zwischen den Institutionen wird somit langfristig gefördert und ausgeweitet.