WHU führt Start-up-Ranking: 25.000 neue Jobs in 10 Jahren!
Die WHU – Otto Beisheim School of Management hat in einer aktuellen Studie ihren Platz an der Spitze der Hochschulen im DACH-Raum unterstrichen, wenn es um die Gründungsrate von Start-ups geht. Die Studie mit dem Titel „Entrepreneurial Impact of Academic Institutions 2026“, durchgeführt von der Technischen Universität München (TUM), analysiert die Gründungsaktivitäten von 2014 bis 2024 und dokumentiert die Schaffung von etwa 25.000 Arbeitsplätzen durch Absolventen der WHU und anderer Spitzeninstitutionen. Diese Untersuchung bezieht sich auf eine Analyse von über 51.000 Start-ups in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Zukunftsorientierte Studiengänge und starke Netzwerke sind die Grundpfeiler der WHU, die es der Institution ermöglichen, nicht nur eine hohe Zahl an Gründungen zu realisieren, sondern auch einen signifikanten Beschäftigungseffekt zu erzielen. Mit über 12.000 geschaffenen Arbeitsplätzen pro 1.000 Studierenden führt die WHU das Ranking an. Darüber hinaus hat die Hochschule 350 Start-ups pro 1.000 Studierenden ins Leben gerufen, und belegt damit auch hier die Spitzenposition, gefolgt von einer zweitplatzierten Institution, die 206 Start-ups verzeichnen kann.
Gründungsdynamik und Finanzierung
Die WHU zeigt eine bemerkenswerte Gründungsdynamik, auch wenn die Studierendenschaft relativ klein ist. Im Zeitraum von 2014 bis 2024 haben WHU-Studierende, Alumni und Mitarbeitende insgesamt 712 Start-ups gegründet. Von diesen haben 266 Unternehmen erfolgreich externes Kapital akquiriert und damit ein kumuliertes Finanzierungsvolumen von rund 5,9 Milliarden Euro erreicht, was den dritten Platz im DACH-Raum bedeutet. Die hohe Finanzierungseffizienz zeigt sich auch im höchsten Median der eingeworbenen Mittel pro WHU-Start-up.
Inwieweit die Bedeutung akademischer Institutionen für das Start-up-Ökosystem weiter zunimmt, belegen die Ergebnisse anderer Hochschulen. Im deutschlandweiten Vergleich belegt die TUM die führende Rolle mit insgesamt 1.116 Start-ups, gefolgt von der ETH Zürich mit 1.022 und der Universität St. Gallen mit 845 Gründungen. Diese Hochschulen ermöglichen es ihren Alumni, signifikante berufliche Netzwerkstrukturen aufzubauen und in die Unternehmenswelt einzutreten.
Einblicke in die Start-up-Kultur der HSG
Die Universität St. Gallen (HSG) ist ebenfalls ein wichtiger Akteur im DACH-Raum. Zwischen 2014 und 2024 hat die HSG über 6,6 Milliarden Euro in Startup-Finanzierungen gesammelt, was die Bedeutung ihrer Gründungsaktivitäten unterstreicht. Mit 392 finanzierten Start-ups belegt sie den dritten Platz hinter der ETH Zürich und der TUM. Die durchschnittliche Finanzierung pro HSG-Start-up liegt bei circa 27 Millionen Euro, wodurch die Universität zu den führenden Einrichtungen in der Branche gehört.
Die Ergebnisse der TUM-Studie wurden beim TUM Entrepreneurship Day vorgestellt und betonen die Rolle von Hochschulen bei der Gründung von Unternehmen im dreisprachigen Raum. Experten heben hervor, dass eine vielfältige Gründerlandschaft erforderlich ist, um die Innovationskraft in der Region zu steigern. In diesem Zusammenhang ist es bemerkenswert, dass sechs der zehn erfolgreichsten Hochschulen in Deutschland ansässig sind, während Schweizer Universitäten für ihre Vielfalt und Förderung von Start-ups hervorstachen.
Insgesamt zeigen die Studien, dass die WHU zusammen mit anderen führenden Hochschulen eine zentrale Rolle in der Förderung von Unternehmensgründungen im DACH-Raum einnimmt und die Grundlagen für eine dynamische und innovative Zukunft legt.
Für weitere Informationen zu den Ergebnissen und der Bedeutung der Hochschulen, besuchen Sie die Artikel von WHU, Uni-Hau und Universität St. Gallen.
