Am 27. Juni 2026 wird in der Bremer Innenstadt der erste „Tag der Wissenschaft“ gefeiert. Die Veranstaltung, die von der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, dem Haus der Wissenschaft sowie über 55 wissenschaftlichen Einrichtungen organisiert wird, bietet von 14 bis 21 Uhr ein vielfältiges Programm unter dem Motto „Erleben. Staunen. Verstehen.“ [uni-bremen.de] berichtet, dass das Event alle Bremer:innen und Gäste ansprechen wird, unabhängig von ihren Vorkenntnissen.

Auf dem Domshof, im Open Space Domshof, im Haus der Wissenschaft und in der Kassenhalle des Forums am Domshof werden interaktive Mitmachaktionen, spannende Experimente und informative Vorträge angeboten. Die Universität Bremen ist mit über 30 Beiträgen stark vertreten, darunter Fachbereiche wie das Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) und das Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM). Besonders hervorzuheben ist die Ausstellung „Versäumte Bilder“, die KI-gestützte Darstellungen von Pionierinnen und Wissenschaftlerinnen zeigt.

Einblick in die Wissenschaft

Zu den Spitzenvorträgen gehören Beiträge von Dr. Tanja Stratmann (MARUM) über die Tiefsee-Ökosysteme sowie von Dr. Florian Meyer und Sean Hicken (ZARM), die sich mit dem Thema Feuer auf Raumstationen beschäftigen. Insgesamt werden rund 90 Beiträge zu aktuellen Forschungsthemen wie Künstliche Intelligenz, Klimaforschung, Gesundheit und Digitalisierung geboten. Zudem sind Aktivitäten wie Science Slams und Workshops für Kinder und Jugendliche geplant.

Ein zusätzliches Ziel der Veranstaltung zeigt sich in der Intention, die Sichtbarkeit der Wissenschaftsstandorte Bremen und Bremerhaven zu stärken und die Verknüpfung zwischen Wissenschaft und Stadtgesellschaft zu fördern. Die Organisatoren erhoffen sich, durch dieses Event das öffentliche Bewusstsein für wissenschaftliche Themen zu schärfen und eine breitere Diskussion darüber anzustoßen.

Künstliche Intelligenz im Fokus

Ein zentrales Thema der Veranstaltung wird die Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz (KI) sein. Das [universum-bremen.de] betont, dass der Umgang mit KI in Ausstellungen und der täglichen Arbeit thematisiert wird. Die Einrichtung verfolgt das Ziel, Neugierde zu wecken und Wissen zu vermitteln, während gleichzeitig Risiken des KI-Einsatzes, wie die Verbreitung von Fake News, kritisch betrachtet werden. Die Entwicklung einer verantwortungsvollen Haltung gegenüber dem Einsatz von KI ist daher von höchster Bedeutung.

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Um dies zu unterstützen, werden Grundpfeiler für den Einsatz von KI festgelegt, darunter Qualitätssicherung, Vertrauen in KI-Anwendungen und der Schutz von Privatsphäre und Daten. Die Förderung von KI-Kompetenzen unter den Mitarbeitenden ist ein weiterer Aspekt, der bei den Veranstaltungen thematisiert werden wird.

Forschung und Wissenschaftskommunikation

Die Bedeutung einer effektiven Wissenschaftskommunikation wird auch im Kontext der Förderrichtlinie des BMFTR deutlich, die darauf abzielt, das Verständnis von Prozessen und Einflussfaktoren in der Wissenschaftskommunikation zu verbessern. Der Strategieprozess #FactoryWisskomm erkennt fächerübergreifende Forschung als zentrales Handlungsfeld an, um die Professionalisierung der Wissenschaftskommunikation voranzutreiben [bmftr.bund.de].

Die aktuellen Projekte, die aus dieser Förderrichtlinie hervorgehen, beschäftigen sich unter anderem mit Themen wie dem Einfluss von Influencern auf die Wissenschaftskommunikation und dem Umgang mit wissenschaftlicher Unsicherheit. Diese Forschungsinitiativen sollen dazu beitragen, die Relevanz der Wissenschaft im gesellschaftlichen Diskurs zu stärken und die Sichtbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse zu erhöhen.

Insgesamt verspricht der erste „Tag der Wissenschaft“ in Bremen nicht nur ein informatives Programm, sondern auch eine Plattform für den Austausch über aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen und deren gesellschaftliche Bedeutung. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Hauses der Wissenschaft unter [hausderwissenschaft.de] zu finden.