Der Wissenschaftsverbund Vierländerregion Bodensee (W4) hat eine bemerkenswerte Förderperiode von 2022 bis 2025 hinter sich, die mit zahlreichen Erfolgen und Initiativen aufwarten kann. Dies berichtet die Universität Konstanz, die federführend an vielen dieser Projekte beteiligt war. In dieser Zeit wurden insgesamt 24 hochschulübergreifende Lehrangebote geschaffen, an denen rund 1.800 TeilnehmerInnen engagiert teilnahmen. Ein Meilenstein für den W4 war die erstmalige eigenständige Drittmitteleinwerbung in zweistelliger Millionenhöhe, die es ermöglichte, zahlreiche Projekte mit praktischen Anwendungen umzusetzen.

Besonders hervorzuheben ist, dass über die Hälfte der in dieser Phase geförderten Projekte einen direkten Praxisbezug aufwiesen. Diese umfassten Kooperationen mit 165 PartnerInnen aus Unternehmen, Kommunen, Bildungseinrichtungen und anderen Organisationen. Ein beispielhaftes Projekt ist „BodenseeLinked“, eine Plattform zur Vernetzung von GründerInnen, Start-ups, Unternehmen und Hochschulen, die von der Volksbank Bodensee-Oberschwaben weitergeführt wird.

Zukunftsorientierte Initiativen

Für das Jahr 2026 plant der W4, die erfolgreiche Zusammenarbeit und den Austausch von Wissen fortzusetzen. Der Verband wird dabei von einem neuen Zentrum für Politik- und Gesellschaftsberatung, CUBE, unterstützt. Zusätzlich wird ein Innovationsbeirat eingerichtet und die W4 Impact Awards eingeführt. Zur Stärkung der Veränderungskompetenzen konnten bereits 2,2 Millionen Euro eingeworben werden, was die Ambitionen des W4 unterstreicht.

In der Förderperiode von 2022 bis 2025 wurden insgesamt 36 Projekte mit einem Volumen von rund 3,18 Millionen Euro gefördert. Alle 25 Mitgliedshochschulen aus Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz konnten dabei von einer Vollfinanzierung profitieren. Diese finanzielle Unterstützung hat es den Hochschulen erlaubt, ihre Schwerpunkte auf zentrale Themen wie die nachhaltige Bodenseeregion, gesellschaftlichen Zusammenhalt, Arbeit und Talente sowie kollaborative Hochschulentwicklung zu legen.

Finanzielle Dimension und Ausblick

Insgesamt hat der W4 beeindruckende 11,7 Millionen Euro aus dem EU-Förderprogramm Interreg VI Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein mobilisieren können. 35 Maßnahmen mit klaren Budgets wurden bereits für die nächste Entwicklungsphase festgelegt. Dies zeigt die entschlossene Weiterentwicklung des W4, der Nachfolger der 2000 gegründeten Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH) ist.

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Der neue Vorsitz des Kantons Zürich bei der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) zielt darauf ab, grenzüberschreitende Nachbarschaftsprojekte zu fördern und langfristige Zukunftsbilder bis 2050 zu entwickeln. Der W4 wird weiterhin das Know-how von über 20.000 Forschenden und 115.000 Studierenden einbringen, um kreative Potenziale zu mobilisieren und den Wissensaustausch zu stärken.