Am 23. April 2026 wurde die bevorstehende Veranstaltung zum Thema Forschung an Filmschulen in einem sich schnell verändernden Umfeld bekannt gegeben. Diese wird gemeinsam von der Filmuniversität Babelsberg und der französischen Filmhochschule La fémis organisiert. Zielsetzung ist es, den aktuellen Forschungsstand zu beleuchten und neue Impulse für die wissenschaftliche Auseinandersetzung in den Filmemachern zu schaffen. In diesem Rahmen werden aktuelle Ansätze, Methoden und Herausforderungen in der Filmforschung diskutiert, um ein stärkeres Forschungsumfeld zu etablieren.

Die Veranstaltung zielt darauf ab, nicht nur Forschungsergebnisse vorzustellen, sondern auch deren Beitrag zur Schaffung robuster Institutionen und kompetenter Filmprofis zu beleuchten. Ein zentrales Element wird die Kartierung der derzeitigen Entwicklungen in der Forschungspraxis sein. Das Programm wird Fallstudien und praxisbasierte Initiativen hervorheben, die insbesondere interdisziplinäre Kooperationen und künstlerische Forschung in den audiovisuellen Medien zum Thema haben. Der Austausch zwischen verschiedenen Disziplinen wird als unerlässlich erachtet, um innovative Perspektiven in die filmwissenschaftliche Diskussion einzubringen.

Förderung möglicher Beiträge und Fristen

Die Veranstaltung, die am 17. und 18. September 2026 in Babelsberg stattfinden soll, richtet sich vor allem an postgraduale Studierende, Forscher und Fachleute aus der Filmbranche. Interessierte können ihre Beiträge bis zum 1. Juni 2026 einreichen. Vorgesehen sind Präsentationen, die maximal 20 Minuten in Anspruch nehmen dürfen. Die Konferenzsprache wird Englisch sein. Die Einreichung erfolgt per E-Mail und muss einen Vorschlag von maximal 300 Wörtern sowie eine kurze Biografie von drei bis fünf Zeilen umfassen.

Nachdem die eingereichten Vorschläge im Juni 2026 durch das Organisationsteam überprüft werden, erfolgt die Rückmeldung an die Referenten bis zum 1. Juli 2026. Die Möglichkeit, Reisekosten und Unterkunft zu finanzieren, besteht nur für Erasmus+-Institutionen, die entsprechende Anträge stellen können.

Interdisziplinäre Ansätze in der Filmforschung

Der Fachbereich für moderne Kunst-, Kultur- und Medienwissenschaften (FTMK) hat sich zum Ziel gesetzt, interdisziplinäre Forschungsinitiativen voranzutreiben. Dabei wird ein Fokus auf die Ränder der etablierten Disziplinen gelegt. Die Filmwissenschaft/Mediendramaturgie befasst sich mit der Analyse audiovisueller Kultur, weshalb aktuelle Entwicklungen in der Streaming-Welt oder die Bedeutung neuer Medienplattformen wie YouTube und Instagram unter die Lupe genommen werden. Auch der Bereich der Theaterwissenschaft, der Aufführungen jeglicher Art untersucht, sowie die Medienkulturwissenschaft, die sich mit technologischen Apparaten und institutionellen Rahmenbedingungen auseinandersetzt, sind im Kontext der Veranstaltung von Bedeutung.

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Darüber hinaus wird die Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, die Alltagslebenswelten in europäischen Gesellschaften erforscht, eine Rolle spielen. Der Arbeitsbereich Alltagsmedien und Digitale Kulturen wird besonders die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Mediennutzung in den gesellschaftlichen Zusammenhängen thematisieren.

Diese vielfältigen Themen spiegeln den interdisziplinären Ansatz wider, den die Veranstaltung fördern möchte. Dabei wird deutlich, dass die Forschung in verschiedenen Kontexten an Filmschulen entscheidend zur Weiterentwicklung des Gesamtfeldes beitragen kann. Die Beteiligung an dieser Veranstaltung bietet nicht nur die Gelegenheit zur Vernetzung, sondern auch zur Vertiefung der eigenen Forschungen im stetig wandelnden Umfeld der Film- und Medienwissenschaft.

Wie bereits erwähnt, wird nach dem Event ein Bericht erstellt, und Interessenten sind aufgerufen, ihre Beiträge einzureichen und aktiv am interdisziplinären Austausch teilzunehmen.