Die Wübben Stiftung Wissenschaft, die 2023 in Berlin gegründet wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, Deutschlands Position als internationales Zentrum für Wissenschaft und Forschung zu stärken. Diese private Förderstiftung identifiziert sich als strategischer Partner deutscher Universitäten und fokussiert sich insbesondere auf die Unterstützung bei der Rekrutierung und Integration internationaler Forscher. Der Aufbau eines effektiven Wissenschafts- und Hochschulmanagements bildet dabei einen zentralen Aspekt ihrer Arbeit. Die Stiftung sieht sich in der Verantwortung, in einem dynamischen Umfeld Akzente zu setzen und zu fördern.
Ein weiteres wichtiges Angebot der Wübben Stiftung ist das Trainee-Programm. Trainee-Programmmanager haben die Möglichkeit, tiefgehende Einblicke in die Entwicklung, Implementierung und Weiterentwicklung von Förderprogrammen in der Wissenschaft zu gewinnen. Zu den Aufgaben dieser Position zählen die administrative Unterstützung bei strategischen und operativen Förderaktivitäten, die Planung und Durchführung von Informationsveranstaltungen sowie die Vorbereitung von relevanten Analysen und Berichten. Darüber hinaus ist die Mitwirkung an Kommunikationsmaßnahmen von Bedeutung, insbesondere durch die aktive Präsenz in sozialen Medien, um Stipendiaten und Förderprogramme bekannt zu machen.
Berufliche Anforderungen und Entwicklungen
Um Teil des Trainee-Programms zu werden, müssen Bewerber ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Master) nachweisen und über praktische Erfahrung in Bereichen wie Projektmanagement oder quantitativer Datenanalyse verfügen. Des Weiteren sind ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten in Deutsch und Englisch sowie sehr gute Kenntnisse in MS365, insbesondere Excel, gefragt. Laut [Wikipedia] sind diese Anforderungen nicht nur für die Wübben Stiftung entscheidend, sondern spiegeln allgemein die Erwartungen im Bereich Wissenschaftsmanagement wider, welcher als eigene Berufsgruppe zwischen Verwaltung und Wissenschaft agiert.
Wissenschaftsmanagement bezieht sich auf Mitarbeiter an Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die nicht primär mit der Lehre oder Forschung befasst sind. Zu dieser Gruppe zählen unter anderem Hochschulprofis, die durch Hochschulreformen sowie externe Aufgabenangebote zunehmend an Bedeutung gewinnen. In Deutschland schätzen Schätzungen die Anzahl der Beschäftigten im Wissenschaftsmanagement auf etwa 22.000 bis 25.000. Diese Berufsgruppe ist relevant für das Management von Innovationen, Evaluationen und Hochschulmarketing, unter anderem durch Netzwerke wie das Netzwerk Wissenschaftsmanagement (NWM), das 2011 gegründet wurde, oder die Deutsche Gesellschaft für Evaluation (DEGEVAL), gegründet 1997.
Die Wübben Stiftung bietet nicht nur konkurrenzfähige Vergütungen, sondern auch 30 Tage Urlaub, Zuschüsse für das Deutschland-Ticket und die Möglichkeit zur personalisierten beruflichen Entwicklung. Damit wird die Stiftung zu einem attraktiven Arbeitgeber in einem vielseitigen Arbeitsfeld. Das unterstützende Arbeitsumfeld in einem kleinen Team fördert die Verantwortungsübernahme und die Einbringung eigener Ideen, was für neuen Schwung im Wissenschaftsmanagement sorgt.
Insgesamt zeigt sich, dass die Wübben Stiftung Wissenschaft durch ihre Initiativen nicht nur den akademischen Raum in Deutschland bereichern möchte, sondern auch die positiven Aspekte des Wissenschaftsmanagements unterstreicht, das als unverzichtbarer Teil des Bildungssystems gilt und immer mehr an Bedeutung gewinnt.