Die TU Bergakademie Freiberg nimmt am aktuellen Audit des Stifterverbands und der Klaus Tschira-Stiftung teil, das neue Chancen für die Hochschule eröffnet. Dieses Vorhaben zielt darauf ab, einen übergreifenden Strategieprozess zu initiieren, der die Weiterentwicklung der Hochschule fördert. Rektorin Professorin Jutta Emes hob in diesem Zusammenhang die bestehenden Herausforderungen hervor, die durch globale Krisen und soziale Ungleichheiten verstärkt werden.
Das Audit zielt darauf ab, die Resilienz der TU Bergakademie Freiberg zu fördern und sowohl Teilhabe als auch demokratische Strukturen zu stärken. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion. Professorin Yvonne Joseph, die als Projektkoordinatorin fungiert, betonte die zentrale Rolle der Mitarbeitenden in diesem Prozess.
Fokus auf Vielfalt und Chancengleichheit
Ein wichtiges Ziel des Audits ist die Steigerung des Zugehörigkeitsgefühls zur TU Bergakademie Freiberg. Die Themen, die im Rahmen des Audits behandelt werden, sind vielschichtig und reichen von Internationalisierung über Chancengerechtigkeit bis hin zur mentalen Gesundheit. Insbesondere die Integration von Fachkräften aus dem Ausland in der Region stellt einen wesentlichen Aspekt der Internationalisierungsstrategie dar.
Ein weiterer Augenmerk liegt auf der Chancengleichheit, insbesondere der Erhöhung des Frauenanteils an der Hochschule. Die TU Bergakademie Freiberg, die Hochschule Anhalt und die Hochschule Harz beteiligen sich am Diversity Audit Ost, das durch die Klaus Tschira-Stiftung finanziert wird. Dieses Audit fungiert als Entwicklungsinstrument, das Hochschulen dabei unterstützt, die Bereiche Vielfalt, Chancengleichheit, Inklusion und Zugehörigkeit zu stärken.
Struktur des Audits und Zertifizierungen
Das Erstaudit der TU Bergakademie Freiberg ist auf eine Dauer von 18 Monaten angelegt und gliedert sich in drei Phasen. Die erste Phase ist eine Initiierungsphase von sechs Monaten, gefolgt von einer viermonatigen Erarbeitungsphase und einer achtmonatigen Umsetzungsphase. Bereits rund 90 Hochschulen haben im Rahmen des Audits eine Zertifizierung erhalten, die die Bemühungen um eine diversitätsoffene Bildungsaus-, und fortbildung anerkennt.