Am 20. Mai 2026 fand die Abschlussveranstaltung des Projekts „Reg10n der Zukunft“ statt, welches seit September 2025 zur Förderung begabter Schüler ins Leben gerufen wurde. Die Veranstaltung wurde von Elena Eiber, der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Oberbayern-West, eröffnet. Sie hob das politische Interesse und das Engagement der teilnehmenden Schülergruppen hervor.
Eiber betonte, wie wichtig es ist, dass die Zehntklässler aktiv an der Gesellschaft teilnehmen und Demokratie leben. Diese Auffassung fand Unterstützung bei Kultur- und Bildungsreferent Marc Grandmontagne, der den Einsatz der Schülerteams aus Eichstätt, Neuburg und Ingolstadt lobte. Die Schüler hatten Gelegenheit, ihre selbst gewählten Themen nach intensiver Teamarbeit zu präsentieren und mit Mandatsträgern sowie Fachleuten zu diskutieren.
Einblick in die Projektinhalte
Grandmontagne hob das Potenzial der Jugendlichen hervor, die Zukunft mitzugestalten. Sein Appell für die Bedeutung der Begabtenförderung resonierte stark bei den Anwesenden. Prof. Dr. Klaus Meier unterstrich die gemeinsame Verantwortung von Universität und Gymnasium für die nächste Generation. Der Schulleiter Dr. Schickel berichtete von methodenreichen Workshops, die die Schüler für andere Seminarteilnehmer gestaltet hatten.
Das Projekt „Reg10n der Zukunft“ zielt darauf ab, Schüler der 10. Jahrgangsstufe zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Herausforderungen anzuregen. Die teilnehmenden Schüler bewerben sich zu Beginn des Schuljahres in Teams und arbeiten gemeinsam mit Experten an politischen Themen. Diese Form der Nachwuchsförderung ermöglicht es ihnen, Workshops für andere Projektgruppen zu gestalten und ihre Themen in einem regionalen Kontext zu diskutieren.
Ergebnisse und Erkenntnisse
Die Schülergruppen präsentieren nicht nur ihre Ergebnisse, sondern treffen auch auf Experten aus Wissenschaft und Politik, um ihre Ansichten argumentativ darzulegen. Feedback und neue Erkenntnisse sind für alle Teilnehmenden von zentraler Bedeutung. Während der Veranstaltung wurde erneut deutlich, dass solche Programme einen wertvollen Beitrag zur persönlichen und sozialen Entwicklung der Jugendlichen leisten.
Die Projektpartner, darunter die Dienststelle der Ministerialbeauftragten, die Stadt Ingolstadt, die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt und das Katharinen-Gymnasium Ingolstadt, leisten gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur Bildung und Förderung junger Talente. Die Jugendlichen sind somit nicht nur Teil des Projekts, sondern auch aktive Gestalter ihrer Zukunft.