Im Rahmen der Hamburg Sustainability Week präsentierte die HafenCity Universität Hamburg (HCU) am 15. Juli 2026 eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Förderung resilienter, gerechter und zukunftsfähiger Städte. Diese Veranstaltung hebt die Bedeutung von Forschung, digitalen Werkzeugen und dem gesellschaftlichen Austausch für die nachhaltige Stadtentwicklung hervor.

Einer der Schwerpunkte lag auf dem Digital Tools Showcase von UNITAC Hamburg, das im City Science Lab der HCU vorgestellt wurde. HCU-Präsident Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow und Anacláudia Rossbach von UN-Habitat eröffneten die Veranstaltung mit einleitenden Worten, gefolgt von fachlichen Einblicken von Prof. Dr. Gesa Ziemer (HCU, UNITAC) und Michael Ibach (UN).

Internationale Zusammenarbeit für nachhaltige Lösungen

Die HCU arbeitet eng mit Partner:innen aus verschiedenen Ländern, darunter Namibia, Ukraine, Südafrika und Somalia, zusammen. Diese internationalen Kooperationen sind entscheidend, um kommunale Stadtplanung, Wiederaufbau und die Verbesserung urbaner Dienstleistungen durch datengestützte Werkzeuge zu unterstützen. Ein menschenzentrierter Ansatz steht dabei im Mittelpunkt.

Im Rahmen der Veranstaltung fanden auch zwei Workshops in der Nachhaltigkeits-Werkstatt statt. Der erste Workshop mit dem Titel „Bauwende einfach machen“ diskutierte ressourcenschonendes Bauen, neue Materialien und die Wiederverwendung bestehender Gebäude. Der zweite Workshop „Digital & Nachhaltig“ hatte die Entwicklung konkreter Lösungsansätze für Hamburg mit digitalen Werkzeugen und Zukunftsszenarien zum Ziel.

Forschungsergebnisse sichtbar machen

Eine besondere Entdeckungstour zur Sichtbarmachung von Forschungsergebnissen zur nachhaltigen Stadtentwicklung wurde mit dem SURE-Atlas von Digital City Science durchgeführt. Das Projekt „Cool & Safe Cities“ demonstrierte den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Geodaten und 3D-Stadtmodellen, um relevante Fragen der Stadtentwicklung zu beantworten.

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Die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Stadtgesellschaft wurde mehrmals betont. Diese Synergien sind grundlegend für die Bewältigung der Herausforderungen, die durch Urbanisierung, Klimawandel und Ressourcenknappheit auf Städte zukommen werden. Fraunhofer IAO hebt hervor, dass urbane Systeme nicht nur Großstädte betreffen, sondern auch das Zusammenspiel von Mensch, Technik und Raum in polyzentralen Stadt-Umland-Systemen. Die Organisation unterstützt Kommunen, Versorger und Unternehmen bei der flexiblen Gestaltung urbaner Systeme und Prozesse.

Abschließend bedankt sich die HCU bei allen Mitwirkenden, Partner:innen und Teilnehmenden für angeregte Diskussionen und Gespräche. Mit Initiativen wie UNITAC Hamburg, City Science Lab, Digital City Science und vielen anderen wird weiterhin an der nachhaltigen Transformation urbaner Räume gearbeitet.