Die Technische Universität Ilmenau lädt zur Studienberatung am 7. Juli 2026 ein. Die Veranstaltung findet von 15 bis 18 Uhr im Erfurter Hof, direkt gegenüber dem Hauptbahnhof, statt. Dabei liegt der Fokus auf den Bachelorstudiengängen, insbesondere der Werkstoffwissenschaft.

Besonderes Augenmerk wird auf die Entwicklung neuer Materialien für Wasserstofftechnologien gelegt. In diesem Kontext wird auch über Energiespeicher, supraleitende Kabel, medizinische Implantate und Sensoren diskutiert. Die TU Ilmenau zeichnet sich durch den Zugang zu einem der größten universitären Reinräume Europas am Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien aus, was Forschern und Studierenden unschätzbare Möglichkeiten eröffnet.

Innovative Studiengänge und Forschungsansätze

Ein zentraler Bestandteil der Studienberatung ist der neue Bachelorstudiengang „Nachhaltige Energiesysteme“, der zum Wintersemester 2026/27 starten wird. Dieser Studiengang kombiniert Ingenieur- und Naturwissenschaften mit erneuerbaren Energien, Energiespeicherung, Kreislaufwirtschaft und nachhaltiger Entwicklung. Das umfangreiche Angebot umfasst zudem Masterstudiengänge in Bereichen wie Elektrische Energiesysteme, Regenerative Energietechnik sowie Elektrochemie und Galvanotechnik.

Die Bewerbungsfrist für den neuen Studiengang endet am 15. September 2026. Interessierte haben außerdem die Möglichkeit, sich am Last-Minute-Infotag am 28. August 2026 auf dem Campus der TU Ilmenau über den Studienstart und das studentische Leben zu informieren.

Ressourcenschonung und zirkuläre Wirtschaft

Zusätzlich zur Ausbildung legt die TU Ilmenau großen Wert auf Forschung und Entwicklung. Laut der Fraunhofer-Gesellschaft fallen jährlich weltweit mehrere Millionen Tonnen Abfälle an, darunter Bauschutt, Altholz und Elektronikschrott. Um Nachhaltigkeit zu fördern, wird ein Übergang von linearen zu zirkulären Verwertungssystemen dringend benötigt. Derzeit werden viele Rohstoffe nach Ende der Nutzungsdauer deponiert oder verbrannt, dabei bleibt nur ein geringer Anteil für die Wiederverwendung.

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Die Kreislaufwirtschaft zielt darauf ab, den Ressourcenverbrauch und die Produktionsabfälle zu minimieren, indem robuste und langlebige Produkte entwickelt werden. Instrumente wie Instandhaltung, Wiederverwendung und Recycling spielen dabei eine entscheidende Rolle. Die Fraunhofer-Gesellschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Wandel hin zu einem zirkulären System aktiv zu gestalten, um Material- und Ressourceneffizienz zu fördern.

Wasserstofftechnologien als Schlüssel zur Energiewende

Ein bedeutendes Element in der Diskussion um nachhaltige Energiequellen sind Wasserstofftechnologien, die als Schlüsselkomponente der globalen Energiewende angesehen werden. Laut der DKE ist Wasserstoff ein sauberer, vielseitiger Energieträger mit großem Potenzial zur Reduzierung der CO2-Emissionen. In den Sektoren Mobilität, Industrie und Energie spielt Wasserstoff eine entscheidende Rolle bei der Dekarbonisierung.

Die Flexibilität der Wasserstofftechnologien könnte zudem dazu beitragen, die Stromnetze in Europa zu entlasten. Durch die Nutzung erneuerbarer Energiequellen, sei es auf dem Meer oder in anderen Ländern, kann Wasserstoff als zuverlässig speicherbare Energiequelle fungieren, was für die Stabilität der Energiesysteme von großer Bedeutung ist.

Insgesamt verbindet die TU Ilmenau mit ihrer Studienberatung und ihren Forschungsansätzen die Themen nachhaltige Entwicklung, Ressourcenschonung und innovative Technologien, um so die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.