Die Welt der Wirtschaftswissenschaften erfährt in diesem Jahr eine besondere Würdigung, denn die renommierte Poets&Quants Auszeichnung für die „Best 40-Under-40 Graduate Business Professors“ ehrte Julia Langdon von der ESMT Berlin. Diese 14. Ausgabe der Auszeichnung würdigt hochgradig talentierte Fakultätsmitglieder aus Business Schools, welche sich durch ihre Lehre und Forschung auszeichnen. Dabei erfreute sich die Auszeichnung über mehr als 1.700 Nominierungen von Studierenden, Kollegen und akademischen Führungskräften, was die Bedeutung und den Wettbewerb innerhalb der Kategorie deutlich macht. Die Bewertung der Nominierten basierte zu 70 Prozent auf der Lehrqualität und -auswirkung, wobei die Forschung mit 30 Prozent in die Gesamtbewertung einfloss. In diesem Jahr kamen die ausgezeichneten Professoren von 39 Business Schools weltweit, was die international hohe Wertschätzung dieser Auszeichnung unterstreicht.
Julia Langdon trat im Jahr 2023 der ESMT bei und bringt eine beeindruckende akademische Laufbahn mit. Mit einem PhD in Management von der London Business School und weiteren Abschlüssen von University College London sowie der Warwick University, hat sie sich auf einen spannenden Bereich spezialisiert: die Verhaltensethik. In ihrer Forschung untersucht sie, wie Organisationen unethisches Verhalten verhindern können, und analysiert dabei die psychologischen Mechanismen, die Menschen zur Rechtfertigung ihrer Handlungen heranziehen. Zudem widmet sie sich den Reaktionen von Mitarbeitern und Stakeholdern auf ethische Botschaften und Skandale.
Anerkennung und Einfluss
Die Forschungsarbeiten von Langdon erscheinen in angesehenen Fachzeitschriften wie Current Opinion in Psychology und Nature Reviews Psychology. Ihre Lehrtätigkeit wurde ebenfalls honoriert: An der ESMT erhielt sie den Best Teacher Award für die MSc-Klasse von 2025 und wurde in die President’s Honors Roll für die MSc-Klasse von 2024 sowie die MBA-Klassen von 2024 und 2025 aufgenommen. Jörg Rocholl, der Präsident der ESMT, preist nicht nur Langdons Forschungsbeiträge, sondern auch ihren positiven Einfluss auf die Studierenden und die Lehre.
Im Kontext der akademischen Landschaft sind hohe Standards und Auszeichnungen entscheidend, um hervorragende Leistungen zu fördern. So gehört beispielsweise auch Amy Edmondson von der Harvard Business School zu den namhaften Professoren, die kürzlich den Warren Bennis Prize für den besten Leadership-Artikel im Harvard Business Review erhielten. Ihre Arbeiten an Themen wie psychologischer Sicherheit sind beispielhaft für die aktuelle Forschungsrichtung in der Wirtschaftswissenschaft.
Ein wertvolles Engagement
Ebenfalls von Bedeutung sind die jährlich abgehaltenen Feiern an der Maine Business School, die Erfolge von Studierenden, Fakultäten und Mitarbeitern ehren. Diese Veranstaltungen verdeutlichen, wie wichtig es ist, Engagement und Führung zu fördern. Auszeichnungen wie der Academic Achievement Award oder der Faculty Award sind Zeichen der Anerkennung für außerordentliche akademische Leistungen und Engagement.
Insgesamt zeigen diese Beispiele, wie vielfältig und inspirierend die Welt der Wirtschaftswissenschaften ist. Die kontinuierliche Anerkennung von herausragenden Leistungen wird nicht nur das Wissensfeld bereichern, sondern auch zukünftige Generationen von Führungspersönlichkeiten und Wissenschaftler:innen anregen.