Der österreichische Komponist Peter Ablinger war eine prägende Figur der zeitgenössischen Musikszene, die in den letzten Jahren nach seinem Tod im April 2025 weiterhin im Gedächtnis der Öffentlichkeit bleibt. Anlässlich seines Beitrags zur Musik werden am 21. und 22. Mai 2026 ein Konzertsymposium unter dem Titel „Schichtungen: Chemnitz, Berlin, Wien. In memoriam Peter Ablinger“ an der Technischen Universität Chemnitz und den Kunstsammlungen Chemnitz stattfinden. Dieses Event wird von Prof. Dr. Ellen Fricke geleitet, die einen tiefen Einblick in die ästhetischen und medialen Schichtungsprozesse gewähren möchte, die Ablingers Werke hervorheben.

Ablinger, geboren am 15. März 1959 in Schwanenstadt, Oberösterreich, lebte seit 1982 in Berlin. Er verstarb am 17. April 2025 im Alter von 66 Jahren. Seine Arbeit umfasste experimentelle Musik mit einem besonderen Fokus auf das vielschichtige Werk „Weiß/Weißlich“, das zahlreiche Aspekte des weißen Rauschens behandelt. Abgesehen von seiner musikalischen Karriere war Ablinger auch akademischer Lehrer und lehrte an verschiedenen renommierten Hochschulen im In- und Ausland, unter anderem an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und der Universität Huddersfield.

Programmhighlights des Konzertsymposiums

Das Symposium in Chemnitz verspricht spannende Beiträge und Aufführungen. Highlight ist die Klanginstallation „Vom Wachstum des Gewesenen [vier horchende Herren]“ des Komponisten Georg Nussbaumer, die im Weinhold-Bau zu sehen sein wird. Neben Nussbaumer sind namhafte Teilnehmer wie die israelische Violinistin Nurit Stark, die Berliner Stimm- und Performancekünstlerin Natalia Pschenitschnikova sowie das Ensemble “Zwischentöne”, welches Ablinger 1988 gründete, mit von der Partie.

  • Veranstaltungsdetails:
  • Konzert und Symposium: 21. Mai 2026 ab 18:30 Uhr, 22. Mai von 10:00 bis 17:00 Uhr, TU Chemnitz („IdeenReich“ der Universitätsbibliothek)
  • Klanginstallation: 20. bis 22. Mai und 26. Mai, TU Chemnitz, Foyer des Weinhold-Baus, jeweils von 7:00 bis 20:30 Uhr
  • Alvin Lucier: „I am sitting in a room“: 21. Mai (11:00 und 13:00 Uhr), Kunstsammlungen Chemnitz

Das Veranstaltungsprogramm bietet zudem Vorträge, Workshops und Gesprächsformate, die die Vernetzung und Auseinandersetzung mit Ablingers Schaffen fördern. Eine besondere Präsentation wird die DAT-Kassette von Alvin Luciers „I am sitting in a room“ in der deutschsprachigen Tonbandfassung umfassen. Neben der künstlerischen Auseinandersetzung wird auch das Peter-Ablinger-Archiv der Akademie der Künste Berlin Einblicke in die Tiefen seines künstlerischen Schaffens ermöglichen.

Die Wirkung von Peter Ablingers Werk

Ablingers Werke wurden weltweit bei renommierten Festivals aufgeführt, darunter Wien Modern, das Neue Musik Festival und viele mehr. Mit verschiedenen Serien von musikalischen Stücken, Installationen und elektroakustischen Kompositionen hat er die Grenzen der zeitgenössischen Musik stetig erweitert. Zu seinen bedeutendsten Auszeichnungen zählen der Österreichische Kunstpreis 2020 und der Andrzej Dobrowolski Kompositionspreis für sein Lebenswerk im Jahr 2008. Durch sein Engagement und seine innovative Herangehensweise hat Ablinger einen bleibenden Einfluss auf die internationale Musikszene hinterlassen, der auch im Rahmen des bevorstehenden Symposiums gewürdigt wird.

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Für weitere Informationen zu dieser einzigartigen Veranstaltung oder um sich anzumelden, können Interessierte Kontakt mit Prof. Dr. Ellen Fricke über die E-Mail sekretariat.efricke@phil.tu-chemnitz.de aufnehmen.