Professor Lutz Mädler hat einen neuen Schritt in seiner Karriere gemacht: Er wurde als Vizepräsident in das Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gewählt. Diese prestigeträchtige Ernennung, die am 1. Januar 2027, also in etwa einem halben Jahr, offiziell beginnt, zeigt die Bedeutung seiner Arbeit und stellt gleichzeitig einen weiteren Meilenstein für die Universität Bremen dar. Die DFG gilt als die größte Forschungsförderorganisation Deutschlands und spielt eine zentrale Rolle in der wissenschaftlichen Landschaft des Landes, da sie jährlich Fördersummen in Milliardenhöhe vergibt.

Mädler, der 1971 geboren wurde und als Professor für Mechanische Verfahrenstechnik an der Universität Bremen arbeitet, bringt ein breites Spektrum an Erfahrungen mit. Seine akademische Laufbahn begann mit einem Studium der Technischen Physik an der TH Zwickau sowie der Verfahrenstechnik an der Bergakademie Freiberg, wo er 1999 mit der Promotion abschloss. Zuvor war er am Fraunhofer Institut für Toxikologie und Aerosolforschung tätig. Seit 2008 lehrt er an der Universität Bremen und hat sich in der Forschung auf die Herstellung und Handhabung von Partikeln spezialisiert. Mädler ist bekannt für seine Arbeit zur Verbesserung von Verfahren wie der Flammensprühpyrolyse zur Erzeugung von Nanopartikeln, die eine entscheidende Rolle in der modernen Materialwissenschaft spielen.

Gestaltende Rolle in der Wissenschaft

Seine Aufgabe im Präsidium der DFG wird es sein, die strategische Ausrichtung der Organisation weiterzuentwickeln. Es ist eine verantwortungsvolle Position, in der Mädler nicht nur wissenschaftspolitische Themen bearbeiten, sondern auch die Wissenschaft gegenüber der Politik sowie nationalen und internationalen Institutionen vertreten wird. Dies ist besonders wichtig, wenn man bedenkt, wie sehr technologische und wirtschaftliche Herausforderungen die Forschung prägen.

Die Rektorin der Universität Bremen, Professorin Jutta Günther, äußerte sich positiv zu Mädler’s Wahl und betonte die Relevanz der DFG für die Forschungsförderung in Deutschland. Es ist kein Zufall, dass die Universität Bremen gleich zwei Vizepräsidenten in der DFG hat: Neben Mädler ist auch die Informatikerin Kerstin Schill seit 2019 in dieser Funktion tätig.

Mädler, der unter anderem den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der DFG im Jahr 2017 erhielt, hat eine beachtliche Karriere in der akademischen Welt vorzuweisen. Von 2016 bis 2021 war er Sprecher des Sonderforschungsbereichs „Farbige Zustände“ und ist seit 2020 Sprecher des DFG-Schwerpunktprogramms „HeteroAggregates“. Zudem gehört er seit 2026 dem Steering Board des Exzellenzclusters „The Martian Mindset: A Scarcity-Driven Engineering Paradigm“ an.

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Seine Erfahrungen und Expertise werden nicht nur der DFG, sondern auch der gesamten deutschen Forschungslandschaft zugutekommen und helfen, die Weichen für die zukünftige Wissenschafts- und Forschungspolitik zu stellen. So wird Mädler dazu beitragen, dass die exzellente Wissenschaft weiter gefördert wird und neue Impulse für technologische Entwicklungen entstehen.

Für mehr Informationen über die DFG und deren Programme besuchen Sie die offizielle Webseite der DFG. 詳細 sich mehr über Lutz Mädler erfahren, wird auf der Wikipedia-Seite interessante Einblicke über seine Karriere und seinen Werdegang geboten.