Die Studierenden der Professur für Kunstpädagogik/Visual Literacy an der Universität Passau präsentieren demnächst ihre neueste Ausstellung, die das fesselnde Thema des Fragmentarischen behandelt. Unter dem Motto „was wollen wir uns zeigen“ wird diese spannende Schau im Foyer der Zentralbibliothek von 24. Juni bis 9. Juli 2026 zu sehen sein. Die offizielle Vernissage findet am Dienstag, den 23. Juni 2026, um 19 Uhr statt, wobei Prof. Dr. Barbara Lutz-Sterzenbach die Besucher willkommen heißen wird. Brigitte Schira, die Akademische Direktorin, wird die Einführung in die Thematik übernehmen.

Ein Blick auf die ausgestellten Werke zeigt die vielfältigen Ansätze der Studierenden: Neben großformatigen Farbhochdrucken werden auch Plastiken aus Papier und Keramiken präsentiert. Diese Arbeiten entstanden im Rahmen von Vertiefungsseminaren und thematisieren das Unvollständige sowie das Bruchstückhafte, das in der zeitgenössischen Kunst häufig eine Rolle spielt. Die Ausstellung stellt den zweiten Teil einer geplanten Trilogie dar; der erste Teil, der im Januar 2025 stattfand, trug den Titel „Wer möchte leben ohne den Trost der Bäume“ und vermittelte bereits eindrucksvoll die Vision der Studierenden. Für Rückfragen zur Ausstellung steht das Email-Kontaktangebot von Brigitte Schira zur Verfügung: brigitte.schira@uni-passau.de.

Kunstpädagogik im Fokus

Die Kunstpädagogik entwickelt sich an der Schnittstelle von Pädagogik und Kunst und greift verschiedene Aspekte wie Kunstpraxis, Kunstgeschichte und Kunsttheorie auf. Diese Disziplin verfolgt das Ziel, die Entwicklung und Ästhetik von Kinder- und Jugendkulturen zu analysieren und entsprechende didaktische Konzepte zu entwickeln. Ein zentraler Aspekt des Kunstunterrichts ist die Vermittlung von Kunst in verschiedenen Kontexten, sei es in Schulen oder in musealen Einrichtungen. So wird versucht, den Schüler:innen die bildende Kunst in der Produktion, Rezeption und Reflexion näherzubringen, was den Kunstunterricht besonders vielschichtig macht.

Besonders hervorgehoben wird auch die Rolle der ästhetischen Forschung, die versucht, Kunst, Wissenschaft und Alltag zu verbinden. Zahlreiche Bildungsansätze zielen darauf ab, künstlerisches Handeln und Experimentieren zu fördern, und bieten so Raum für kreative Entfaltung. Die Relevanz dieser Thematik wird in verschiedenen Publikationen zur Kunstpädagogik deutlich, die an Hochschulen im deutschsprachigen Raum veröffentlicht werden.

Die Kunstpädagogische Publikationsreihe, unter anderem herausgegeben von der Universität Hamburg, zeigt verschiedene Positionen und historische Bezüge innerhalb der Kunstpädagogik auf. Diese Reihe ist ein wichtiger Beitrag zur Bekanntmachung aktueller Ansätze, die Lehren, Lernen und die bildenden Effekte von Kunst konturieren. Die Publikationen bieten einen tiefen Einblick in die Entwicklung der Kunstpädagogik und deren Relevanz in der heutigen Zeit.

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Weitere Informationen zur kommenden Ausstellung und den damit verbundenen Angeboten finden Sie auf der Universitätswebsite und zur Kunstpädagogik auf Wikipedia. Zudem können die interessierten Leser:innen die Publikationen zur Kunstpädagogik auf der Homepage der Universität Hamburg einsehen.