Die Zukunft des Bauens ist digital und klimaneutral. Heute veröffentlichten Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow und Prof. Dr.-Ing. Tanja Skottke einen neuen Fachartikel, der sich mit den dringend benötigten Veränderungen in der Gebäudetechnik auseinandersetzt. An der HafenCity Universität (HCU) Hamburg wird daher das Bachelorstudienprogramm „Technische Gebäudeausrüstung mit Digitaler Infrastruktur“ (TGA mit DI) angeboten. Hierbei liegt der Fokus auf der Entwicklung intelligenter und digitaler Gebäude, die den Anforderungen der modernen Zeit gerecht werden. Das Studium verspricht nicht nur spannende Inhalte, sondern auch hervorragende Berufsperspektiven in einer Branche, die händeringend nach Fachkräften sucht. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juli, und die Zulassung ist unkompliziert, sodass Interessierte noch schnell einsteigen können.

Im Rahmen des Studienangebots wird nicht nur klassisches Technikverständnis vermittelt, sondern auch ein intensives Training in den Schlüsselkompetenzen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Zukünftige Ingenieur:innen der Technischen Gebäudeausrüstung lernen, wie sie gewöhnliche Häuser in Smart Buildings transformieren können. Der Trend geht klar in Richtung automatisierter Systeme, die nicht nur Ressourcen schonen, sondern auch den Komfort für die Nutzer erheblich verbessern.

Smart Buildings und IoT

Was macht ein Gebäude smart? Smart Building Technologien spielen eine entscheidende Rolle, indem sie verschiedene Funktionen eines Gebäudes erfassen und steuern. Dabei hilft das Internet of Things (IoT), physische Objekte miteinander zu verbinden und so eine automatische Anpassung von Heizung, Lüftung und weiteren Systemen zu ermöglichen. Sensoren sammeln Umgebungsdaten, die von einem Computersystem ausgewertet werden, um dann gezielte Steuerungsbefehle durch Aktoren umzusetzen. Diese moderne Betrachtung macht nicht nur Gebäude effizienter, sondern schafft auch ganz neue Perspektiven für das Gebäudemanagement. So verwalten digitale Zwillinge als Computermodelle in Echtzeit alle technischen Einrichtungen eines Gebäudes und verbessern Transparenz sowie Ressourcennutzung erheblich.

Ein weiterer entscheidender Aspekt ist die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI). Diese Technologien erhöhen die Effizienz und Verwaltung innerhalb von Gebäuden, da sie dabei helfen, langfristige Trends zu erkennen und schnelle Entscheidungen zu treffen. Die Kombination von Gebäudeautomation und KI ermöglicht optimierte Steuerungen und eine effektive Reaktion auf Veränderungen in den Gebäudefunktionen.

Die Zukunft des Gebäudebetriebs

Der Transformationsprozess innerhalb der Gebäudeautomation wird durch mehrere Schlüsselfaktoren vorangetrieben, die bis 2030 an Bedeutung gewinnen werden. Dazu zählt die Konvergenz von IT und OT: cloudbasierte Plattformen erlauben eine nahtlose Kommunikation zwischen Gebäudebetrieb und Informationstechnologie. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für vorausschauende Analysen und die automatisierte Steuerung, was insbesondere bei sicherheitsrelevanten Aspekten von großem Nutzen ist.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Zusätzlich gibt es einen Trend hin zu offenen Architekturen. Diese ermöglichen eine modulare Kommunikation zwischen verschiedenen Systemen und Geräten. Dadurch können Gebäudeeigentümer flexibel die besten Lösungen verschiedener Anbieter kombinieren und langfristig Kosten einsparen. Hybrides Edge-Cloud-Computing, ein weiterer Zukunftstrend, führt zu einer höheren Systemzuverlässigkeit, da die Verarbeitung von Daten sowohl vor Ort als auch in der Cloud stattfinden kann.

Mit diesen Entwicklungen wird nicht nur die Effizienz von Gebäuden gesteigert, sondern auch die Sicherheit durch innovative Ansätze, beispielsweise mittels Videoanalysen zur Erkennung ungewöhnlicher Muster. Obendrein zeigen serviceorientierte Modelle, dass es nicht nur um einmalige Investitionen geht, sondern um nachhaltigen Mehrwert durch kontinuierliche Updates und Verbesserungen der Systeme.

Insgesamt stehen wir am Anfang einer spannenden Ära für die Gebäudetechnik. Die neuen Studiengänge an der HCU und die fortschrittlichen Technologien bieten allen Beteiligten die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung dieser aufregenden Zukunft mitzuwirken. Für Interessierte ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sich mit digitaler Infrastruktur und smarten Lösungen auseinanderzusetzen, während die Bewerbungsfrist naht.