Am 26. Mai 2026 feierte die Universitätsgesellschaft Bielefeld (UGBi) ihr 60-jähriges Bestehen mit einer abwechslungsreichen Festveranstaltung im Zentrum für interdisziplinäre Forschung. Über 100 Gäste, darunter Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Kommunalpolitik, kamen zusammen, um auf die Erfolge und Herausforderungen der letzten sechs Jahrzehnte zurückzublicken und den Blick in die Zukunft zu richten. Die UGBi, gegründet im Jahr 1966, setzt sich mit drei Hauptzielen auseinander: der Unterstützung der Universität, der Stärkung der Beziehungen zur Bevölkerung in der Region und der Förderung der Kooperation zwischen Universität und regionaler Wirtschaft.

Die Unirektorin Prof’in Dr. Angelika Epple und Bürgermeister Frank Strothmann hoben in ihren Grußworten die Bedeutung der UGBi für Bielefeld und die Region Ostwestfalen-Lippe hervor. Die Dekanin der Medizinischen Fakultät OWL, Prof. Dr. Claudia Hornberg, sprach über die strategische Entwicklung der Fakultät und die zukünftigen Herausforderungen in der Gesundheitsforschung und -versorgung.

Rückblick und Ausblick

Im Rahmen der Feierlichkeit ließen drei langjährige Mitglieder der UGBi die letzten 60 Jahre Revue passieren. Jürgen Heinrich, ein Gründungsmitglied und ehemaliger Mitarbeiter von Rektor Prof. Dr. Karl Peter Grotemeyer, Gertrude Lübbe-Wolff, die erste Studentin der Universität und spätere Verfassungsrichterin, sowie Ortwin Goldbeck, der die GOLDBECK KG gründete und von 2000 bis 2012 Vorsitzender der UGBi war, teilten persönliche Erlebnisse und Anekdoten.

In den sechs Jahrzehnten hat die UGBi rund 8 Millionen Euro in die Universität investiert und über 500 Mitglieder engagieren sich aktiv, um die Förderung von Wissenschaft und Forschung zu unterstützen. Zu den konkreten Aktivitäten zählen die Auslobung des Jörg Schwarzbich Inventor Awards, des Karl Peter Grotemeyer-Preises sowie die Vergabe von Dissertationspreisen, die die besten wissenschaftlichen Arbeiten an der Universität auszeichnen.

Engagement in der Gemeinschaft

Ein wichtiger Aspekt der Arbeit der UGBi ist die enge Beziehung zur Bevölkerung. Brücken zwischen der Universität und der Region zu bauen, steht dabei im Mittelpunkt. Dazu zählt nicht nur die Unterstützung von Studierenden durch Stipendien, sondern auch die Ausrichtung von Veranstaltungen wie Absolvententagen und Berufseinstiegsmessen, die den Dialog zwischen Lehre, Forschung und der Wirtschaft fördern. In den letzten zwei Jahren war die UGBi besonders aktiv im Rahmen des Corona-Hilfsfonds, der mit einem Spendenvolumen von 118.000 Euro zur Unterstützung von Studierenden aufgestellt wurde.

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Der neue Vorstand, der im Jubiläumsjahr gewählt wurde, wird von Dr. Rainer Norden geleitet. Unterstützt wird er von Dr. Christiana Bauer, der Oberbürgermeisterin von Bielefeld, sowie von Geschäftsführer Martin Henke und Schatzmeister Dr. Jörn Stöppel, die gemeinsam die künftigen Herausforderungen angehen wollen.

Für weitere Informationen über die UGBi, ihre Förderaktivitäten und aktuelle Entwicklungen, kann die offizielle Webseite der UGBi hier besucht werden.

Die UGBi wird auch in Zukunft eine Schlüsselrolle in der Verbindung zwischen Wissenschaft und der gesellschaftlichen Entwicklung der Region spielen und damit das Interesse an Lehre und Forschung fördern – ein wichtiges Anliegen in Zeiten, in denen Vernetzung und Kooperation mehr denn je gefragt sind.