Herbstcampus an der Uni Kiel verbindet Bildungsforschung und Schulpraxis
Am 29.10.2026 trafen sich an der Uni Kiel Lehrkräfte und Lehramtsstudierende zum Herbstcampus. Das Programm verband Einblicke in aktuelle Forschung, praxisorientierte Workshops und Gelegenheiten zum Austausch – also mehr als ein dichter Fortbildungstag mit Frontalvorträgen.
Vier Forschungsimpulse eröffneten unterschiedliche fachliche Perspektiven. Auf dem Programm standen Klimawandel und politische Bildung, Sprachwissenschaft, Archäologie sowie Inklusion und Neurodivergenz. Auch Growth Mindset und Selbstregulation gehörten zu den thematischen Schwerpunkten.
Forschung, die ins Gespräch bringt
Am Nachmittag vertieften die Teilnehmenden ausgewählte Themen in Workshops. Dabei ging es nicht nur darum, Forschungserkenntnisse aufzunehmen, sondern gemeinsam zu diskutieren, was sie für die schulische Praxis bedeuten können.
Lehrerin Inken Christiansen betonte, dass sich der Herbstcampus von klassischen Fortbildungen unterscheide: Die Veranstaltung sei nicht unmittelbar auf Unterricht ausgerichtet, sondern vermittle neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Sie selbst nutzte den Tag, um ihr Grundlagenwissen aufzufrischen und neue Perspektiven zu gewinnen.
Zwischen den Programmpunkten blieb Raum für Gespräche. Beim Mittagessen, an Informationsständen und in offenen Gesprächsrunden tauschten die Teilnehmenden Erfahrungen aus, stellten Fragen und knüpften neue Kontakte. Lehramtsstudierende bekamen dabei Einblicke in die Perspektiven und Erfahrungen von Lehrkräften, die bereits im Beruf stehen.
Materialien, Austausch und neue Blickwinkel
Daniel, der Chemie und Latein auf Lehramt studiert, nahm vor allem drei Dinge mit: das Kennenlernen konkreter Unterrichtsmaterialien für die eigene Praxis, den Austausch mit Lehrkräften, anderen Studierenden und Forschenden sowie die neuen Perspektiven, die daraus entstanden.
Der Herbstcampus lag damit irgendwo zwischen wissenschaftlichem Input, Werkstatt und offenem Campusgespräch. Mal ging es um große gesellschaftliche Fragen wie Klimawandel und politische Bildung, mal um konkrete Ansätze für den Schulalltag. Dazwischen: Nachfragen, Notizen, Gespräche – und vermutlich der eine oder andere Gedanke, der erst später richtig weiterarbeitet.
Die zusätzlich genannte Website lehrerfortbildung.de konnte für eine weiterführende Einordnung nicht herangezogen werden, da der übermittelte Text offenbar fehlerhaft kodiert beziehungsweise nicht lesbar ist. Eine sachliche Zusammenfassung dieser Quelle ist daher nicht möglich.
Quelle: Uni Kiel.
