Die Neugier auf Wissenschaft zu wecken und Wissen erlebbar zu machen – das ist das große Ziel der Technischen Universität Dresden (TUD), die am 26. Juni 2026 an der Langen Nacht der Wissenschaften teilnimmt. Mit über 250 Angeboten wird die Veranstaltung nicht nur ein Fest der Wissenschaft, sondern auch eine einmalige Gelegenheit, Einblicke in facettenreiche Themengebiete zu gewinnen.
Besucher können sich auf ein beeindruckendes Programm freuen: Experimente, Führungen, interaktive Stationen und spannende Vorträge stehen auf der Agenda. Die Veranstaltung ermöglicht den Zugang zu Laboren und Einrichtungen, die normalerweise für die Öffentlichkeit geschlossen sind. In der Johannstadt eröffnen die Medizinische Fakultät und das Center for Molecular and Cellular Bioengineering spannende Perspektiven in die Lebenswissenschaften.
Rundgang durch die Wissenschaft
Ein weiteres Highlight wird das COSMO Wissenschaftsforum in der Innenstadt sein, das mit spielerischen Angeboten begeistert. Im Dresdner Süden gewährt der Felsenkeller einen Blick auf einen Teilchenbeschleuniger, der für viele ein echtes Erlebnis sein dürfte. Auf dem Hauptcampus der TUD erwartet die Besucher ein Bühnenprogramm, bei dem unter anderem die Exzellenzcluster vorgestellt werden. Ein besonderes Highlight ist der TUD Science Slam, der das Publikum mit kreativen und unterhaltsamen Beiträgen fesseln wird. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenslos, wodurch die Lange Nacht der Wissenschaften für alle Altersgruppen und Interessierten zugänglich ist.
Die Lange Nacht der Wissenschaften wird von über 40 Forschungsinstitutionen, Unternehmen und Universitäten veranstaltet und bringt die Dresdner Wissenschafts- und Forschungslandschaft anschaulich näher. Mit mehr als 700 Programmpunkten werden Einblicke in aktuelle Projekte, Technologien und Ausstellungen gegeben. Hierbei dürfen spannende Themen wie die Produktion von Halbleitern und Sensoren bei Bosch oder die einzigartigen Forschungsarbeiten des Senckenberg Museums für Naturkunde zur Biodiversität nicht fehlen.
Kunst trifft Wissenschaft
Die Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) veranstaltet die Ausstellung „Liebe zur Farbe“ und lädt zu anregenden Künstlergesprächen ein. Doch das ist noch längst nicht alles: In der Philharmonie Dresden können Musikliebhaber Beethovens Siebte Sinfonie live erleben, während das DLR interaktive Programme zur Luftfahrt anbietet – hier werden Grundlagen des Fliegens und moderne Aerodynamik anschaulich erklärt.
Wer sich für chemische Physik interessiert, hat die Möglichkeit, Experimente am Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe zu verfolgen. Die HTW Dresden und VON ARDENNE bieten interaktive Experimente mit Elektronenstrahltechnologie an, während das Hannah-Arendt-Institut spannende Diskussionen zu „Innovation und Vorbehalt“ führt. Für Familien gibt es auch interaktive Erste-Hilfe-Stationen und ein Bio-Feedback-Labor mit Eye-Tracking an der Fachhochschule Dresden (FHD).
Die Lange Nacht der Wissenschaften ist nicht nur eine Plattform zum Lernen, sondern auch eine Gelegenheit, die verschiedenen Facetten der Wissenschaft und ihrer Anwendungen zu entdecken. Um den Besuchern die Anreise zu erleichtern, wird das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs durch die Dresdner Verkehrsbetriebe AG auf ausgewählten Linien verstärkt.
Für weitere Informationen und das vollständige Programm empfiehlt es sich, die Webseite www.wissenschaftsnacht-dresden.de/programm zu besuchen. Lassen Sie sich diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen, die aufregende Welt der Wissenschaft hautnah zu erfahren!