Die Freie Universität Berlin bereitet sich auf die Lange Nacht der Wissenschaften 2026 vor. Am Samstag, den 6. Juni 2026, öffnet der Campus in Dahlem seine Türen für alle Interessierten. Es wird ein umfangreiches Programm mit über 220 Veranstaltungen in mehr als einem Dutzend Gebäuden geboten. Diese Veranstaltung richtet sich an Besucher*innen aller Altersgruppen und wird von rund 1.000 Forschenden, Studierenden und Mitarbeitenden unterstützt, die ihre neuesten wissenschaftlichen Projekte präsentieren.

Tickets für die Lange Nacht der Wissenschaften sind sowohl online als auch an den Abendkassen erhältlich. Der reguläre Preis beträgt 7,50 Euro, während Kinder unter 6 Jahren freien Eintritt haben. Weitere Informationen und das vollständige Programm sind auf der Website der Veranstaltung unter www.langenachtderwissenschaften.de/programm verfügbar.

Ausgewählte Veranstaltungen

Ein Highlight des Programms ist die Podiumsdiskussion „Echt oder KI? Deepfakes, Fake News und digitale Manipulation“, die von 17 bis 18 Uhr in der Rostlaube, Hörsaal 2, stattfindet. In dieser Diskussion wird die zentrale Frage behandelt, welche Folgen die KI-gestützte Desinformation für unsere Gesellschaft hat.

Darüber hinaus gibt es einen Vortrag zum Thema „KI in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung – Revolution ohne Grenzen?“ (20 Uhr bis 21 Uhr, Rostlaube, Raum JK31/101), der den Einsatz von KI und maschinellem Lernen in der Wirtschaft beleuchtet. Ein weiterer interessanter Vortrag mit dem Titel „KI und das Problem der moralischen Normativität“ findet von 18 bis 19 Uhr in der Philologischen Bibliothek statt. Dieser Vortrag befasst sich mit den ethischen Herausforderungen autonomer KI-Systeme.

Die Lange Nacht der Wissenschaften hält noch viele weitere spannende Formate bereit. Dazu gehören Vorträge über die soziale Dynamik in Berliner Clubs und die Anwendung von KI für Interviews mit Holocaust-Überlebenden. Mitmachexperimente wie „Hannah Arendt digital – vom Typoskript zum Open Access“ sowie „Faszination Fossilien“ bieten den Besuchern zusätzlich interaktive Erlebnisse an.

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Die Rolle der KI in Bildung und Ethik

Im Kontext von Künstlicher Intelligenz ist auch die Jahrestagung IDEepolis 2025 des Instituts für Digitale Ethik (IDE) von Bedeutung, die am 24. Juni 2025 an der Hochschule der Medien in Stuttgart stattfindet. Die Veranstaltung behandelt die Rolle von KI-Systemen im Schulunterricht und der Hochschullehre. Diese Systeme, wie ChatGPT und Perplexity, sind in der Lage, Texte zu verfassen und wissenschaftliche Inhalte zusammenzufassen.

In der Bildung setzen sich zahlreiche Akteure mit den Chancen und Herausforderungen von KI auseinander. Die Diskussion darüber, wie Bildung über Maschinen vermittelt werden kann, nimmt zu. Ausbildungsinstitutionen und die Politik arbeiten gemeinsam an Standards für die Nutzung von KI in der Bildung. In Baden-Württemberg wird das Schulfach Informatik um Themen wie KI und Medienkompetenz erweitert.

Der Austausch über ethische Fragestellungen ist ein wichtiger Aspekt der Tagung. Werte- und Wertekonflikte sowie die rechtlichen Anforderungen an KI-Tools werden thematisiert. Interessierte sind eingeladen, an dieser Tagung teilzunehmen, um sich aktiv an den Diskussionen zu beteiligen.

Die Lange Nacht der Wissenschaften und die IDEepolis-Jahrestagung verdeutlichen, wie relevant Künstliche Intelligenz mittlerweile in verschiedenen Lebensbereichen ist. Das Aufeinandertreffen von Wissenschaft und Bildung wird die anstehenden Herausforderungen im Umgang mit Technologien beleuchten und möglicherweise zukunftsweisende Lösungen präsentieren.

Für weitere Informationen zur Lange Nacht der Wissenschaften besuchen Sie bitte FU Berlin. Für Details zur IDEepolis Tagung klicken Sie auf Netzwerk Medienethik.