Am 26. Mai 2026 öffnete die Ausstellung „Wissen.Wirkt“ im Leibniz Science Cube der Leibniz Universität Hannover (LUH) ihre Türen. Diese innovative Präsentation zielt darauf ab, die Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Technik zu beleuchten. Sie ist im Sockelgeschoss des Hauptgebäudes der Universität angesiedelt und ist täglich von 9 bis 18 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich.
Die Ausstellung thematisiert zentrale Aspekte wie den Klimawandel, die Anwendung von Künstlicher Intelligenz in der Krankheitsdiagnose, die Entwicklung neuer Technologien sowie die Offshore-Windenergie. Sechs Projekte der LUH werden im Rahmen der Ausstellung vorgestellt, die gesellschaftliche, wirtschaftliche, ökologische oder politische Herausforderungen adressieren. Besonders hervorzuheben ist der interaktive „Wissenstisch“, an dem Besucher mit Experten ins Gespräch kommen und sich über drängende Zukunftsfragen informieren können.
Forschungsprojekte und ihre Bedeutung
Die Projekte der Ausstellung sind nicht nur theoretischer Natur, sondern bieten praxisnahe Ansätze zur Lösung aktueller Probleme. Sie werden im Forschungmagazin LEIBNIZ SCIENCE auf 60 Seiten detailliert vorgestellt. Das Magazin kann sowohl gedruckt als auch online unter www.uni-hannover.de/LEIBNIZ-SCIENCE heruntergeladen werden. Darüber hinaus steht Besuchern eine App zur Verfügung, um die Inhalte bequem auf mobilen Endgeräten zu lesen.
Die Windenergie nimmt eine Schlüsselrolle in der deutschen Energiewende ein. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, ist ein umfassender Um- und Zubau der Onshore- und Offshore-Windenergie unumgänglich. Die LUH ist in diesem Bereich sehr aktiv. Die Windenergieforschung ist Teil von ForWind, einem Forschungszentrum der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen. ForWind kooperiert eng mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES.
Digitale Zwillinge und Offshore-Windenergie
Ein besonders innovatives Projekt ist der Sonderforschungsbereich Offshore Megastrukturen (SFB 1463), der 2021 ins Leben gerufen wurde. Der SFB 1463 untersucht mittels des Konzepts eines Digitalen Zwillings integrierte Entwurfs- und Betriebsmethoden für Offshore-Windenergieanlagen. Der Fokus liegt auf Demonstrationsbeispielen mit einer Leistung von mehr als 20 MW, insbesondere auf den Tragstrukturen und Rotorblättern dieser Anlagen.
Für interessierte Bürger bietet die Universität eine Vielzahl an Informationsmöglichkeiten. Für weitere Details zu den Forschungsprojekten und der Ausstellung können Besucher die Webseite der Universität besuchen oder direkt Kontakt aufnehmen. Mechtild Freiin von Münchhausen steht als Pressesprecherin unter der Telefonnummer 0511 762 5342 oder per E-Mail für Anfragen zur Verfügung.