Am 19. Mai 2026 wird die Universität Potsdam ein bedeutendes Podiumsgespräch unter dem Titel „Schule, Lernen, Zukunft – Alles bleibt anders!?” veranstalten. Diese Diskussion beginnt um 18 Uhr und findet im Hörsaal 5 des Hauses 6 auf dem Campus Griebnitzsee statt. Im Fokus stehen zentrale Herausforderungen des Bildungssystems, darunter Lernrückstände, überlastete Lehrkräfte und fehlende Chancengleichheit. Zu den wichtigsten Rednern gehört Stefan Ruppaner, der von 2005 bis 2024 Schulleiter der Alemannenschule Wutöschingen war und dort ein Innovationszentrum für Bildung schuf.

Die Veranstaltung wird eine Plattform bieten, um drängende Themen im Bildungsbereich zu erörtern. Neben Ruppaner nehmen auch Noosha Aubel, Oberbürgermeisterin von Potsdam, Prof. Dr. Nadine Spörer von der Universität Potsdam und Jakob Stamm, Landesschülersprecher, an der Diskussion teil. Die Experten werden sich unter anderem mit dem Rückgang der Kompetenzen in Vergleichsstudien und der Unzufriedenheit unter Lehrkräften befassen. Zudem wird erörtert, wie Schulen sich besser auf die Zukunft vorbereiten können und welche Veränderungen im Unterricht, der Schulorganisation und in der Lehrkräftebildung notwendig sind.

Innovative Ansätze für Bildung

Stefan Ruppaner wird seinen Impulsvortrag mit einem besonderen Fokus auf seine „Schmetterlingspädagogik“ halten, die er in seinem Buch „Das könnte Schule machen“ beschreibt. Prof. Dr. Nadine Spörer wird erörtern, wie eine Universitätsschule in Potsdam Chancengerechtigkeit fördern kann, wobei das Konzept flexible Lernstrukturen und methodische Vielfalt beinhaltet.

Die Themen der Diskussion sind besonders relevant in Anbetracht der aktuellen Herausforderungen im Bildungssystem. Unter anderem wird der Wunsch nach neuen Lernformen thematisiert. Es sollen auch alternative Schulmodelle vorgestellt werden, die Chancen für alle Schüler bieten, unabhängig von ihrem Hintergrund.

Bedeutung von Vernetzung und Unterstützung

Zusätzlich zur Diskussion wird in der Medieninformation darauf hingewiesen, dass die Mitgliedschaft im Bildungsinnovations-Netzwerk BIB als wichtiges Mittel zur Förderung von Bildungsinnovationen gilt. Besonders betont wird ein Programm zur Unterstützung des weiblichen Tech-Nachwuchses, das junge Frauen motiviert, MINT-Studiengänge zu wählen. Dieses Netzwerk verfolgt das Ziel, chancengerechte Bildung anzubieten und einen offenen Austausch zu fördern.

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Die Veranstaltung dient nicht nur der Diskussion von Herausforderungen, sondern möchte auch Handlungsperspektiven aufzeigen. Für Interessierte besteht die Möglichkeit zur Anmeldung über die Webseite der Universität Potsdam. Kontaktpersonen stehen bereit, um Anfragen zu beantworten. In Zeiten, in denen Bildung im Mittelpunkt gesellschaftlicher Diskussionen steht, wird diese Podiumsdiskussion hierzu wertvolle Impulse liefern.

Für weitere Informationen steht Dr. Mirko Wendland, Geschäftsführer des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung, unter der Telefonnummer 0331/977 256 005 oder per E-Mail an mirko.wendland@uni-potsdam.de zur Verfügung.