In einer feierlichen Zeremonie wird der Berliner Wissenschaftspreis 2025 am 30. Juni 2026 im Festsaal des Roten Rathauses verliehen. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, wird die Auszeichnung überreichen, die 2008 ins Leben gerufen wurde, um herausragende Leistungen in der Wissenschaft zu würdigen. Dieses Jahr geht der Hauptpreis an Professorin Dr. Anita Traninger von der Freien Universität Berlin, die für ihre bedeutenden Beiträge zur literaturwissenschaftlichen Forschung, insbesondere zur Frühen Neuzeit, geehrt wird.

Die Auswahljury lobte die außergewöhnliche thematische Spannweite und die konzeptionelle Innovationskraft von Traningers Arbeiten. Seit 2013 ist die Professorin für Romanische Philologie und Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Rhetorik an der Freien Universität Berlin aktiv. Prof. Dr. Dr. h.c. Günter M. Ziegler, Präsident der Universität, betont ihren entscheidenden Einfluss auf den internationalen Erfolg der Institution und hebt hervor, dass Traninger maßgeblich am Exzellenzcluster „Temporal Communities: Doing Literature in a Global Perspective“ mitgearbeitet hat. Auch der Aufbau des Forschungszentrums echo, das 2023 durch den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis finanziert wurde, trägt ihre Handschrift.

Preise und Anerkennungen

Anita Traninger ist nicht nur eine gefragte Forscherin, sondern hat auch einen wichtigen Preis erhalten: 2023 wurde ihr der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis zugesprochen, einer der angesehensten Forschungsförderpreise in Deutschland. Gleichzeitig wird der Nachwuchspreis in diesem Jahr an Professorin Dr. Caterina Schürch von der Technischen Universität Berlin vergeben. Schürch wird für ihre Arbeiten zur Wissenschaftsgeschichte ausgezeichnet, die den Einfluss dieser Disziplin auf moderne Lebenswissenschaften beleuchten.

  • Hauptpreis 2025: Professorin Dr. Anita Traninger
  • Nachwuchspreis: Professorin Dr. Caterina Schürch

Traningers Arbeiten zeigen eine kreative Verknüpfung von Literatur und anderen Disziplinen, während Schürchs Forschung die Zusammenhänge zwischen Biologie, Physik und Chemie ausführlich analysiert. Ihre Bemühungen zur Förderung von Transparenz in wissenschaftlichen Arbeitsweisen und dem Verständnis von Forschung in der Gesellschaft sind bemerkenswert, wie sie in ihrer bisherigen Arbeit zeigt.

Der Berliner Wissenschaftspreis ist mit 40.000 Euro dotiert, die der Einrichtung der ausgezeichneten Person zugutekommen. Der Nachwuchspreis bietet eine Unterstützung von 10.000 Euro für Wissenschaftler unter 35 Jahren, wodurch den kommenden Generationen in der Forschung eine Plattform geboten wird.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Diese Ehrungen sind nicht nur eine Anerkennung der individuellen Leistungen, sondern unterstreichen auch die Innovationskraft und den Stellenwert des Wissenschaftsstandorts Berlin.