Die Freie Universität Berlin erweitert ihr Angebot und startet im Wintersemester 2026/2027 einen neuen Masterstudiengang mit dem Titel „Antike Welten – Interdisziplinäre Altertumswissenschaften“. Dieser innovative Studiengang verbindet archäologische, philologische und computergestützte Ansätze, um ein ganzheitliches Verständnis antiker Gesellschaften zu ermöglichen. Laut der Freien Universität Berlin lädt dieser interdisziplinäre Master nicht nur zur Vertiefung erfolgreicher Studienerfahrungen ein, sondern legt auch einen besonderen Fokus auf die Entwicklung digitaler Kompetenzen, die in Museen, Archiven sowie Kulturinstitutionen von hohem Wert sind.

Studierende, die sich für den neuen Masterstudiengang interessieren, können am 29. Mai 2026 an einer online Informationsveranstaltung teilnehmen. Die Bewerbung für den nicht zulassungsbeschränkten Studiengang ist bis zum 15. August 2026 möglich. Der Studiengang bietet vier Semester voller spannender Lehrinhalte, wobei die Lehrveranstaltungen in Deutsch und Englisch stattfinden. Die Teilnehmenden können individuelle Schwerpunkte setzen und verschiedene Perspektiven auf die Themen der Antike überprüfen.

Ein breites Fächerangebot

Der Masterstudiengang umfasst acht unterschiedliche Profilbereiche: Ägyptologie, Altorientalistik, Archäoinformatik, Klassische Archäologie, Prähistorische Archäologie, Vorderasiatische Archäologie, sowie die Wissensgeschichte des Altertums. Darüber hinaus gibt es ein interdisziplinäres Profil „Antike Welten“. Dies fördert die fachübergreifende Integration und Wahlfreiheit unter den Studierenden, ermöglicht durch die Unterstützung etablierter Institute der Altertumswissenschaften und das Institut für Wissensgeschichte des Altertums.

Wie die Mommsen-Gesellschaft hinzufügt, wird die Koordination des Studiengangs durch die renommierten Professoren Dr. Johanna Fabricius und Dr. Hubert Mara geleitet. Das international ausgerichtete Programm nutzt die Ressourcen der Berliner Forschungslandschaft und bietet eine exzellente Qualifizierung für wissenschaftlichen Nachwuchs in Denkmalämtern und Museen sowie in der internationalen Spitzenforschung.

Internationale Anerkennung

Die Freie Universität Berlin belegt laut dem QS World University Ranking einen beeindruckenden Platz 22 im Bereich archäologischer Fächer. Dies unterstreicht die Qualität und das Engagement der Universität in den Altertumswissenschaften. Der neue Masterstudiengang könnte als Modell für zukünftige gemeinsame Masterprogramme in Berlin dienen. Damit geht die Universität einen Schritt weiter in der Verbindung von digitalen Methoden und den Disziplinen der Altertumswissenschaft, was im aktuellen wissenschaftlichen Klima durchaus neuen Wind bringen kann.

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Wer sein Wissen und seine Fähigkeiten im Bereich der Antike vertiefen möchte, hat hier eine hervorragende Gelegenheit. Weitere Informationen sind über die E-Mail-Adresse ma-antike-welten@geschkult.fu-berlin.de erhältlich sowie auf den Informationsseiten der Universität.