Am Sonntag, 22. November, wird an der Universität Erfurt über das Verhältnis von Medien und Demokratie diskutiert. Die öffentliche Podiumsdiskussion trägt den Titel „Starke Medien, starke Demokratie?“ und beginnt ab 11 Uhr in Hörsaal 1 des Kommunikations- und Informationszentrums (KIZ).

Veranstaltet wird die Runde vom Institut für publizistische Ausbildung (ifp) gemeinsam mit mehreren wissenschaftlichen und kirchlichen Einrichtungen sowie der Katholischen Nachrichten-Agentur. Anlass sind die Landtagswahlen 2026 in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Der Blick richtet sich dabei nicht nur auf Wahlkampf und Schlagzeilen, sondern auf die Bedingungen, unter denen politische Debatten heute stattfinden.

Zwischen Polarisierung und Vertrauen

Auf dem Podium geht es um den Umgang der Medien mit Polarisierung, Populismus und schwindendem Vertrauen. Auch die Verantwortung von Journalistinnen und Journalisten für gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine faire Debattenkultur steht zur Diskussion. Hinzu kommen politische, rechtliche und mediale Konsequenzen der aktuellen Lage.

Mit dabei sind Christin Bohmann, Chefredakteurin der MDR-Hauptredaktion Information und Innovation, die Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Leyla Dogruel von der Universität Erfurt sowie Prof. Dr. Sophie Schönberger, Professorin für Öffentliches Recht an der FU Berlin. Außerdem nehmen Valerie Schönian, Autorin im Leipziger Büro der „ZEIT“ und in Magdeburg aufgewachsen, sowie Aaron Wiener, Journalist und ehemaliger Leiter des Deutschland-Büros der „Washington Post“, teil.

Moderiert wird die Diskussion von Dr. Karin Wollschläger von der Katholischen Nachrichten-Agentur. Die Veranstaltung findet anlässlich des Jahrestreffens des ifp statt. Das Institut bildet seit mehr als 50 Jahren Journalistinnen und Journalisten aus und weiter.

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Freier Eintritt, keine Anmeldung

Wer zuhören oder sich einmischen möchte, kann ohne Anmeldung kommen. Der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort ist Hörsaal 1 im KIZ der Universität Erfurt.

Der Termin fällt in eine Zeit, in der Medienvertrauen selbst zum Gegenstand öffentlicher Debatten geworden ist. Die von der Bundeszentrale für politische Bildung bereitgestellte Quelle zum Medienvertrauen in Deutschland liegt hier allerdings lediglich als binärer PDF-Datenstrom im Format %PDF-1.7 mit komprimierten Objekten vor. Ein lesbarer Nachrichtenartikel oder auswertbarer Fließtext ist darin nicht enthalten; eine sachliche Zusammenfassung dieser Quelle ist deshalb nicht möglich.