Ende Juni war Nairobi der Schauplatz für eine spannende Studienreise, die sieben Studierende der Sozialen Arbeit der Katholischen Universität (KU) gemeinsam mit ihrer Dozentin Dr. Monika Pfaller-Rott unternahmen. Über einen Zeitraum von zehn Tagen tauchten die Teilnehmenden in die facettenreiche Welt der Sozialarbeit in Kenia ein. Ein besonderes Highlight war der Empfang durch den Vizekanzler der Co-operative University of Kenya (CUK), Professor Kamau Ngamau, der den Studierenden tiefere Einblicke in das lokale Hochschulsystem und die Herausforderungen der sozialen Arbeit vor Ort vermittelte, wie ku.de berichtet.

Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war der Besuch der Caritas Nairobi. Dort konnten die Studierenden erfahren, wie gemeinschaftsbasierte Sozialarbeit in die Praxis umgesetzt wird und welche Rolle Organisationen wie die Caritas dabei spielen. Solche Einblicke erweiterten ihr Verständnis darüber, wie soziale Probleme angegangen werden und welche Lösungsansätze in Kenia verfolgt werden.

Kultureller Austausch und internationale Perspektiven

Der Aufenthalt war nicht nur eine akademische, sondern auch eine kulturelle Bereicherung. Gesprächsrunden mit Studierenden der CUK ermöglichten es, über Studienerfahrungen, Semesterstrukturen, Praktika und den Berufseinstieg zu diskutieren. Solche intensiven Austausche förderten nicht nur das Verständnis für den Hochschulalltag in Kenia, sondern auch die persönliche Entwicklung der Teilnehmenden.

Ein gewisses Augenmerk der Reise galt auch der „World Conference on Social Work, Education and Social Development“, wo Dr. Monika Pfaller-Rott einen Vortrag hielt. Die Konferenz zog rund 2500 Teilnehmer an und stand unter dem Motto „Harambee“, was so viel bedeutet wie „An einem Strang ziehen“. Dies war nicht nur ein einfaches Motto, sondern spiegelte die Realität wider, wie unterschiedlichste Akteure der Sozialarbeit miteinander in Verbindung treten, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Die Idee der Solidarität und Gemeinschaftsbildung wurde auch durch die Konferenzorganisation unterstrichen, die von verschiedenen internationalen Organisationen, darunter der Internationalen Föderation der Sozialarbeiter (IFSW) und dem Kenianischen Nationalverband der Sozialarbeiter, unterstützt wird, wie dbsh.de bestätigt.

Zusammenarbeit und Zukunftsausblicke

Die Ergebnisse dieser Reise und der damit verbundenen Gespräche ebnen den Weg für zukünftige Kooperationen. Bereits im Juli beginnen erste gemeinsame Projekte, die Online-Seminare zwischen Studierenden der KU und der CUK beinhalten. Zukünftig sind auch regelmäßige Zusammenkünfte von Studierenden der KU, CUK und der Gandhigram Rural University geplant, um gemeinsam an mehreren sozialarbeiterischen Themen zu arbeiten. Der Fokus dieser Zusammenarbeit liegt auf der Community-based Social Work, die besonders in der heutigen Zeit von Bedeutung ist.

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Die Studienreise wurde neben den Fakultätsmitteln und dem Engagement des Förderkreises der Fakultät für Soziale Arbeit auch durch das PROMOS-Programm des International Office der KU unterstützt. Diese finanzielle Grundlage erlaubt es, internationale Perspektiven zu fördern und den Austausch in der Sozialen Arbeit weiter voranzutreiben.

Mit dem spirituellen Begriff „Harambee“ als Leitmotiv, ist das Ziel klar: Gemeinsam eine nachhaltige und solidarische Zukunft in der Sozialarbeit zu gestalten. Die Konferenz in Nairobi vom 26. bis 29. Juni war nicht nur ein Meilenstein für die Teilnehmenden der KU, sondern auch ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung für den internationalen Dialog, wie die Konferenzseite unter swsd2026.or.ke betont.