In Hamburg wird wieder zur Grippeimpfung aufgerufen. Ärztinnen und Ärzte appellieren vor allem an Menschen ab 60 Jahren sowie an Personen mit Vorerkrankungen, sich den Piks zu holen. Der Beitrag dazu wurde am 26. Oktober 2026 veröffentlicht – heute also.

Wer sich gegen Grippe oder Corona impfen lassen möchte, braucht in Hamburg keinen Termin und keine Anmeldung. Impfungen gegen Grippe, Corona und RSV werden in den Hamburger Bezirksämtern sowie im Impfzentrum des Instituts für Hygiene und Umwelt angeboten.

Wenn die Atemwege im Herbst aufgeben

Akute Atemwegserkrankungen treten vor allem im Herbst und Winter häufig auf. Hinter Husten, Fieber oder einem schweren Krankheitsgefühl können verschiedene Erreger stecken: Influenza-Viren, SARS-CoV-2, respiratorische Synzytial-Viren, kurz RSV, oder auch Pneumokokken.

Impfungen können viele schwere Atemwegserkrankungen verhindern oder ihren Verlauf abschwächen. Welche Impfung empfohlen wird, hängt unter anderem vom Alter, von Vorerkrankungen und von individuellen Risikofaktoren ab. Den eigenen Impfschutz zu überprüfen und die empfohlenen Impfungen mit einer Ärztin oder einem Arzt zu besprechen, ist deshalb kein schlechter Plan – gerade wenn der letzte Impfpass irgendwo zwischen alten Unterlagen verschwunden ist.

Viele Anlaufstellen in Hamburg

Informationen und Impfungen gibt es bei Hausärztinnen und Hausärzten, in den bezirklichen Gesundheitsämtern, im Impfzentrum Hamburg, in zahlreichen Apotheken und bei anderen Impfstellen. Für Grippe, Corona und RSV stehen damit mehrere Wege offen; die Impfungen in den Bezirksämtern und im Impfzentrum des Instituts für Hygiene und Umwelt sind ausdrücklich ohne Termin und Anmeldung möglich.

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Am 10. und 11. November 2026 finden erneut Impftage in den bezirklichen Gesundheitsämtern statt. Am 12. November bieten zahlreiche Apotheken und andere Impfstellen im Rahmen der „Langen Nacht des Impfens“ Impfungen gegen Grippe und Covid-19 an. Das dürfte für viele praktisch sein: hingehen, kurz warten, wieder raus – zumindest, wenn der Andrang mitspielt.

Wo es weitere Informationen gibt

Die Hamburger Gesundheitsbehörde informiert außerdem über Influenza, RSV und andere Erreger, über akute Atemwegserkrankungen und die aktuelle Influenza-Lage in Deutschland. Abrufbar sind auch Informationen zu den in Deutschland zugelassenen Influenza-Impfstoffen der aktuellen Impfsaison, zu Impfstellen in Hamburg und zur Impfkampagne.

Für Med Hamburg heißt das: Wer zur empfohlenen Gruppe gehört oder unsicher ist, kann den eigenen Schutz jetzt prüfen lassen. Hausarztpraxis, Gesundheitsamt, Impfzentrum, Apotheke – Möglichkeiten gibt es mehrere, und bei Grippe- und Corona-Impfungen fällt zumindest die Terminfrage weg.