Youssra Zanzoune hat in ihrer Zeit an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) nicht nur viel gelernt, sondern auch zahlreiche Studierende inspiriert. Am 23. Juni 2026 wird sie ihr Freiwilligenjahr beenden und hinterlässt eine bedeutende Spur an der Universität. Rund zehn Monate verbrachte die Französin in dieser lebendigen Stadt, wo sie am Romanischen Seminar Erstsemester unterrichtete.

Während ihres Engagements hat Zanzoune als erste französische Freiwillige am International Office einige spannende Projekte ins Leben gerufen. Besonders hervorzuheben ist das Projekt „1, 2, 3, Soleil“, das gezielt deutsche und französische Studierende in Sprachtandems zusammenbringt. Dieses Angebot fördert nicht nur das Sprachenlernen, sondern auch den interkulturellen Austausch. Die Sprachcafés, die Zanzoune zweimal pro Woche betreute, bieten einen informellen Rahmen für lebhafte Diskussionen in Deutsch, Französisch und Englisch.

Begegnungen schaffen

Am 11. Juni findet eine Feier zu Ehren der rund 20 teilnehmenden Studierenden des Projekts statt, die Zanzoune mit viel Engagement betreut hat. Diese Veranstaltungen sind nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung, sondern auch eine Gelegenheit, die wachsenden Freundschaften zwischen den Kulturen zu feiern. Nach ihrem Aufenthalt in Bochum wird Zanzoune nach Wittenberg reisen, um an einem Treffen aller deutschen und französischen Freiwilligen teilzunehmen.

Die gebürtige Lavaloise hat zuvor einen Bachelor in Angers erworben und wird nach ihrer Rückkehr nach Frankreich ein Masterstudium in Angewandte Fremdsprachen in Nantes beginnen. Ihre Laufbahn an der RUB ist bereits durch ein Austauschprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) im Wintersemester 2022/23 geprägt, was ihre Erfahrungen und ihre Bindung an die deutsche Sprache und Kultur vertieft hat.

Unterstützung für Studierende

Zanzoune berät zudem Studierende am Romanischen Seminar mit individuellen Gesprächsrunden und Übungen, was zeigt, wie wichtig ihr das Coaching anderer ist. Ihre Betreuerin, Dr. Nathalie Piquet, die das Programm für europäische Austauschstudierende (PEA) und das Freiwilligenjahr am Romanischen Seminar leitet, freut sich über die Rückkehr ihrer Schützlinge und die damit verbundenen positiven Veränderungen.

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Die RUB bietet durch das International Office wertvolle Unterstützung für Studierende, die einen Auslandsaufenthalt planen. Es stehen zahlreiche Informationen zu Kooperationen und Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung, die über informatik.rub.de abgerufen werden können.

Freiwilligenprogramme sind nicht nur an der RUB gefragt. Eine Übersicht über verschiedene Freiwilligendienste, darunter kurzfristige Workcamps und langfristige Programme, ist auf sci-d.de zu finden. Diese Initiativen bieten die Möglichkeit, sich in gemeinnützigen Projekten weltweit zu engagieren und interkulturelle Erfahrungen zu sammeln.

Youssra Zanzoune ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie man durch Engagement und Offenheit Brücken zwischen Kulturen bauen kann. Ihre Erfahrungen an der RUB zeigen, dass der Austausch von Wissen und Kultur eine Bereicherung für alle Beteiligten darstellt.