Humboldt-Stipendium: Indischer Forscher revolutioniert Lasertechnologie in Bochum!
Das Forschungsumfeld an der Ruhr-Universität Bochum erhält frischen Wind: Dr. Pardeep Pankaj, Wissenschaftler am Indian Institute of Technology Guwahati in Indien, hat ein Humboldt Research Fellowship erhalten. Seine Forschungsreise beginnt am 1. Juni 2026 und wird bis zum 31. Mai 2028 dauern. Bochum berichtet, dass er am Lehrstuhl für Laseranwendungstechnik unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Ostendorf forschen wird.
Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Anwendung innovativer rechnergestützter Methoden in den Bereichen additive Fertigung, Topologieoptimierung, Finite-Elemente-Modellierung und maschinelles Lernen. Das Ziel seiner Forschungsarbeiten ist die Gestaltung, Optimierung und Herstellung von hochleistungsfähigen metallischen Strukturen mit Funktionsgradienten.
Humboldt Research Fellowship
Diese Pauschale wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung angeboten und unterstützt Forscher aus aller Welt sowie aus verschiedenen Disziplinen, die ihre Arbeiten in Deutschland fortsetzen möchten. Gerade in den letzten Jahren ist die Zahl der Bewerbungen um das Humboldt Research Fellowship signifikant gestiegen. So berichtet die Stiftung, dass Bewerbungen von Frauen und Mitgliedern unterrepräsentierter Gruppen besonders erwünscht sind, um eine ausgewogene Geschlechterverteilung und Diversität zu fördern.
Das Programm ist Teil der Global Minds Initiative Germany und bietet individuelle Unterstützung, um den Stipendiaten eine ertragreiche Forschungszeit zu ermöglichen. In der kommenden Zeit wird der Bewerbungsprozess angepasst, sodass im Jahr drei Auswahlrunden stattfinden – eine Maßnahme, die Transparenz und Vorhersehbarkeit für alle Beteiligten erhöhen soll.
Förderkonditionen und Antragsverfahren
Für Postdocs sieht die Förderung laut Forschungszentrum Jülich eine Unterstützung von sechs bis 24 Monaten vor, wobei die monatliche Förderung bei 3.000 Euro liegt. Erfahrene Forscher erhalten bis zu 3.600 Euro monatlich, jedoch nur für einen Zeitraum von bis zu 18 Monaten.
Ein Blick auf den Zeitplan zeigt, dass es im Jahr 2026 mehrere Antragsfristen gibt und Bewerber darauf achten sollten, dass ihre Unterlagen vollständig sind, da unvollständige Bewerbungen ohne weitere Prüfung abgelehnt werden. Fristen sind zum Beispiel der 15. März, der 15. Juli und der 15. November.
Die Humboldt-Stiftung bietet somit interessante Perspektiven für Forschende, die ihre innovativen Ideen in Deutschland umsetzen möchten. Mit Dr. Pankaj erhält die Ruhr-Universität Bochum einen talentierten Wissenschaftler, der wertvolle Impulse in den Bereichen Laseranwendungstechnik und additive Fertigung setzen wird.
